Eskalation statt Aussöhnung
Großeinsatz wegen Familienstreits

Senden -

Statt einer Aussöhnung kam es zu einer Eskalation.Ein Familienstreit führte zu einem Einsatz mit mehreren Streifenwagen.

Freitag, 05.06.2020, 17:26 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 19:57 Uhr
Ein Familienstreit, der in Münster begann, eskalierte in Senden.
Ein Familienstreit, der in Münster begann, eskalierte in Senden. Foto: dpa

Ein Streit zwischen zwei Familien führte am Donnerstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei. Wie ihre Pressestelle bestätigte, hatte sich die Auseinandersetzung zweier jüngerer Männer bereits am Mittwochabend im Bereich von Münsters Hauptbahnhof angebahnt. Zwei Kontrahenten mussten mit Platzwunden in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Folgetag sollte gegen 14.30 Uhr in Senden auf der Schulze-Bremer-Straße eine Aussöhnung herbeigeführt werden, lauten Angaben der Polizei. Doch das Gegenteil trat ein, der Konflikt eskalierte: Beide Parteien sollen sich beleidigt, geprügelt und getreten haben. Im weiteren Verlauf sei ein Schuhregal auseinander genommen und seine Bestandteile als „Waffe“ eingesetzt sowie zu einem Hammer gegriffen worden.

Die fünf beteiligten Kontrahenten aus dem Irak, Iran und Deutschland, darunter eine Frau, mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei war mit einigen Streifenwagen und der Kripo zur Spurensicherung im Einsatz.

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