Auf Rückbau folgt der Wiederaufbau
Neue Etappe startet am „Alten Zollhaus“

Senden -

Etwa 1800 Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer schon in de Verwandlung des „Alten Zollhauses“ in ein Bürger- und Begegnungshaus gesteckt. Nach dem Rückbau steht jetzt der Wiederaufbau an.

Montag, 08.06.2020, 17:04 Uhr aktualisiert: 09.06.2020, 11:16 Uhr
Die ehrenamtlichen Arbeiten am Alten Zollhaus laufen. Das Kernteam der ehrenamtlichen Helfer widmet sich jetzt dem Wiederaufbau.
Die ehrenamtlichen Arbeiten am Alten Zollhaus laufen. Das Kernteam der ehrenamtlichen Helfer widmet sich jetzt dem Wiederaufbau. Foto: Geuting

Neue Etappe am „Alten Zollhaus“. Nach Absprache mit den Planern, der Bauleitung und der Gemeinde begannen am Samstag für die ehrenamtlichen Helfer die Arbeiten zum Wiederaufbau.

Womit ein Kapitel abgeschlossen wurde. Denn: Vor eineinhalb Jahren hatte eine Gruppe Sendener Bürger Bürger, unter Führung des Heimatvereins Senden, mit den Rodungsarbeiten am künftigen Bürgerhaus, begonnen. Rückbau der alten Bausubstanz war angesagt. Diese vielfältigen Arbeiten sind nun weitgehend abgeschlossen und das Team verbucht etwa 1800 geleistete Arbeitsstunden, lautet die Bilanz in der Pressemitteilung des Sendener Heimatvereins.

Die Liste der ehrenamtlichen Helfer ist lang geworden, aber es gibt auch ein Kernteam, das nun von der Bauleitung und von Fachfirmen in die Gewerke des Wiederaufbaues eingewiesen wurde. Am bereits restaurierten Außenfachwerk folgt nun nach innen der Wiederaufbau der wärmegedämmten Außenwände. Auf eben dieser Innenseite brachte das Helferteam unter strikter Einhaltung der Coronaauflagen zunächst eine Muschelkalk-Putz-Schlämmschicht auf, die atmungsaktiv ist,eindringende Feuchtigkeit aber von den folgenden Schichten abhält.

Der nächste Schritt ist das Aufbringen einer Schilfrohrmatte an der hölzernen Fachwerkkonstruktion, damit der folgende Lehmputz an den Wänden haftet.

Spannende Arbeiten stehen an, und das Helferteam würde sich sehr freuen, weitere Mitstreiter aus allen Teilen der Bürgerschaft beteiligen zu können, so der Heimatverein. Handwerkliche Vorbildung ist nicht erforderlich. Kontakt: Post@Architekt-Schulze-Hoeping.de

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