Info-Vormittag des Heimatvereins
Geballte Infos, launige Vorträge und „unser Hucky“

Senden -

Der Heimatverein Senden hatte erstmals seit Langem wieder zu einer öffentlichen Veranstaltung geladen – die auf enormes Echo stieß.

Dienstag, 30.06.2020, 11:22 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 15:24 Uhr
Sehr gut besucht war die Veranstaltung, zu der der Heimatverein auf die Sommerbühne geladen hatte. Zu den Vortragenden zählte Bürgermeister Sebastian Täger (am Mikro).
Sehr gut besucht war die Veranstaltung, zu der der Heimatverein auf die Sommerbühne geladen hatte. Zu den Vortragenden zählte Bürgermeister Sebastian Täger (am Mikro). Foto: Geuting

Infos, Musik und ein frohes Wiedersehen auf den Bühnenbrettern, die die Welt bedeuten: Dort wo zuvor eben noch das Kabarett-Trio „Storno“ seine Kunst dargeboten hatte, eben dort eröffnete „unser“ Hucky Müller beim Glockenschlag 11 Uhr der nahen St.-Laurentius-Kirche am Sonntag, einen spannenden Infovormittag des Heimatvereins Senden, der mit 127 Bürgerinnen und Bürgern auf rege Resonanz stieß, wie der Verein mitteilt.

Nachdem die Stuhlreihen vom nächtlichen Regen getrocknet waren und Hucky Müller einige Evergreens aus seinem reichhaltigem Repertoire dargeboten hatte, stelle Bürgermeister Sebastian Täger Zahlen,Fakten und Neuigkeiten aus der Gemeinde vor, war doch sein traditioneller jährlicher Bericht an den Heimatverein im Mai Corona-bedingt ausgefallen. Trotz der krisenbedingten finanziellen Probleme konnte Täger eine überaus positive Bilanz der letzten 15 Monate vorstellen.

Nicht weniger spannend, so die Pressemitteilung weiter, war der Vortrag von Eckhard Scholz, der einen Bogen vom historischen „Haus Palz“, von den archäologischen Lehmbodenfunden des 1587 niedergebrannten „Gildehauses“ bis zum gegenwärtigen „Alten Zollhaus“ spannte. Der Architekt erläuterte an Hand der Baupläne den Wandel vom bisherigen Wohnhaus zum künftigen Bürgerhaus für alle Sendener.

Ehe Agnes Wiesker, 1. Vorsitzende des Heimatvereins Senden, herzlichen Dank aussprach, an alle Beteiligten, besonders aber an die Gemeinde Senden, die dem Heimatverein mit Bereitstellung der Bühne und der Technik dieses tolle Programm ermöglicht hatte, rief Karl Schulze Höping in einem launigen Vortrag Bilder und Gedanken zu den bisherigen ehrenamtlichen Arbeiten am „Alten Zollhaus“ in Erinnerung. Am Ende des von Ulrike und Hermann Geutig gestalteten Bildervortrages erschienen symbolisch aus den Fenstern des historischen Gemäuers kommend, die Zahlen der geleisteten Stunden, die sich zu einer großen 2000 vereinten. Unter großem Beifall wurden diese ehrenamtlichen Stunden symbolisch, über Bürgermeister Täger der ganzen Gemeinde Senden übergeben.

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