UWG-Kandidaten nominiert
Jugend, Handel und Quartiere unterstützen

Senden -

Die UWG Senden hat ihre Mannschaft für die am 13. September stattfindende Kommunalwahl aufgestellt. Mit sieben Direktkandidatinnen in den 17 Wahlbezirken erhöht sich der Frauenanteil auf 41 Prozent. Im Mittelpunkt des Wahlprogramms stehen Jugendpolitik, Verkehrsberuhigung, Stärkung des örtlichen Handels und ein Quartierskonzept für Senden-West.

Montag, 13.07.2020, 16:52 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 16:36 Uhr
Alte und neue Kandidaten möchten für Sendens Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinderat einziehen: (oben, v.l.) Julia Pfeifer, Carsten Wasmer und Andrea Hinse, (Mitte, v.l.) Thomas Hageney und Andreas Jülich sowie (unten, v.l.) Frank Regenbogen, Heike Jakob und Andreas Krüskemper.
Alte und neue Kandidaten möchten für Sendens Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinderat einziehen: (oben, v.l.) Julia Pfeifer, Carsten Wasmer und Andrea Hinse, (Mitte, v.l.) Thomas Hageney und Andreas Jülich sowie (unten, v.l.) Frank Regenbogen, Heike Jakob und Andreas Krüskemper. Foto: UWG

Nur noch zwei Monate sind es bis zum 13. September, dann fällt bei der Kommunalwahl die Entscheidung über die Verteilung der Mandate im neuen Sendener Gemeinderat. Nach CDU , SPD, Grünen und FDP hat jetzt auch die UWG bei ihrer Wahlversammlung die Kandidaten für die 17 Wahlbezirke nominiert. Bisher ist die Unabhängige Wählergemeinschaft mit drei Kommunalpolitikern im 34-köpfigen Gemeinderat (plus Bürgermeister) vertreten.

„Mit sieben weiblichen Direktkandidaten sind wir zwar noch von einer Parität entfernt, sehen uns aber mit 41 Prozent Frauenanteil durchaus auf dem richtigen Weg“, erklärt der UWG-Vorsitzende Carsten Wasmer .

In der kommenden Legislaturperiode möchte die UWG vor allem die von der FDP angestoßene Einrichtung einer geeigneten Jugendbeteiligung bei politischen Entscheidungen voranbringen, heißt es in einer Mitteilung. „Obwohl die Jugendlichen diejenigen sind, die am längsten von heute gefällten Entscheidungen betroffen sind, gibt es bislang keine angemessene Möglichkeit für sie, ihre Wünsche in die Politik einzubringen. Das muss sich ändern“, so Wasmer weiter.

Außerdem stehen auf der UWG-Agenda die Stärkung des Handels und des Handwerks vor Ort, die Beruhigung des Verkehrs auf dem Huxburgweg, die Verhinderung der von der CDU – wie es in der Mitteilung heißt – „etwas selbstherrlich“ beschlossenen Öffnung des Kralkamps zum neuen Baugebiet sowie ein Quartierskonzept für Senden-West.

„Die Situation am Schloss, beim Alten Zollhaus und im Ortskern entwickelt sich durchaus positiv, hier wollen wir ein wachsames Auge drauf haben, damit nichts ins Stocken gerät“, so Fraktionsvorsitzender Thomas Hageney.

Als Direktkandidaten für die Wahlbezirke treten an: Wahlbezirk I (Bösensell) Volker Weltmann, Wahlbezirk II Leon Klassen, Wahlbezirk III (Senden) Andreas Jülich, Wahlbezirk IV HendrikScheiper, Wahlbezirk V Andrea Hinse, Wahlbezirk VI Michael Bohners, Wahlbezirk VII Julia Pfeifer, Wahlbezirk VIII Thomas Hageney, Wahlbezirk IX Waltraud Kühn, Wahlbezirk X Andreas Krüskemper, Wahlbezirk XI Carsten Wasmer, Wahlbezirk XII Marco Ketschau, Wahlbezirk XIII Heike Jakob, Wahlbezirk XIV Frank Regenbogen, Wahlbezirk XV (Ottmarsbocholt) Victoria Cunen, Wahlbezirk XVI Steffi Wasmer und Wahlbezirk XVII Ulrike Plogmann.

. Über 17 000 Bürgerinnen und Bürger werden stimmberechtigt sein. Wie viele exakt, ist aktuell offen, da das Wählerverzeichnis erst am 9. August geschlossen wird, hieß es bei der Gemeindeverwaltung. Wahlvorschläge können noch bis zum 27. Juli um 18 Uhr eingereicht werden.

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