„Artist-Talk“ mit „Scheibe & Güntzel“
Künstlern kritisch auf den Zahn fühlen

Senden -

Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe möchten ihr Kunst-Projekt am Sendener Schloss im Rahmen eines informativen und zugleich humorvollen „Artist-Talk“ am Freitag (17. Juli) vorstellen. Interessierte können sich für dieses kostenlose Angebot noch per E-Mail anmelden.

Montag, 13.07.2020, 15:54 Uhr
Das Künstlerduo Scheibe & Güntzel lädt zum „Artist Talk“ in den Gemüsegarten ein.
Das Künstlerduo Scheibe & Güntzel lädt zum „Artist Talk“ in den Gemüsegarten ein. Foto: Ralf Emmerich

Der Kunst-Gemüsegarten am Schloss Senden gedeiht prächtig: Am Freitag (17. Juli) um 18 Uhr lädt das Künstlerduo „ Scheibe  & Güntzel “ daher zum „Artist Talk“ ein. In einem unterhaltsamen Gespräch wollen die beiden einen Blick hinter die Kulissen bieten und die Überlegungen hinter ihrem aktuellen Projekt „PRESERVED // Altland – Neuland“ erläutern.

Woher stammt die Idee, einen Gemüsegarten anzulegen? Warum das wilde Durcheinander statt Reih und Glied? Und was hat der Klimawandel mit all dem zu tun? Auf diese und weitere Fragen wollen die Künstler anschauliche und humorvolle Antworten geben, teilt der Verein Schloss Senden mit. Nach einem kurzen Vortrag hat das Publikum im offenen Gespräch die Gelegenheit, den Künstlern kritisch auf den Zahn zu fühlen. Auch eigene Erfahrungen mit dem heimischen Gemüsegarten sind willkommen. Die Teilnahme am Artist Talk ist kostenlos. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich per E-Mail an pieper@schloss-senden.de.

Bis vorerst zum 23. Juli sind Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe täglich in ihrem Garten anzutreffen und freuen sich stets über neugierige Besucher. Zudem bieten sie am Dienstag (14. Juli) sowie am 21. Juli, jeweils um 18 Uhr, offene Führungen an (Anmeldung unter info@senden-westfalen.de).

Das international erfolgreiche Künstlerpaar Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe beschäftigt sich im Rahmen seiner Projektreihe „PRESERVED“ schon seit 2009 mit den Themen Landschaftsveränderung und Ernährung. Nach verschiedenen Aufenthalten in Skandinavien und Westfalen machen sie in diesem Jahr Station am Schloss Senden, wo sie den barocken Nutzgarten zu neuem Leben erwecken.

„Mit dem Projekt etabliert sich das Schloss weiter als wichtiger Kulturort fürs Münsterland. Themen wie Umwelt, Heimat und Nachhaltigkeit werden hier auch in Zukunft weiter ,beackert‘, und zwar sowohl in künstlerischer Form als auch im Rahmen von Jugend- und Bildungsarbeit“, heißt es in der Mitteilung weiter. Schulklassen oder Personen, die Interesse an einer regelmäßigen Pflege des Gartens nach Ablauf des Projekts im kommenden Frühjahr haben, können sich beim Schloss-Team melden.

 

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