Uta Krüger-Naumann ist neue Präsidentin der Rotarier
„Ich finde es toll, Gutes zu tun“

Senden -

Seit Anfang Juli ist Uta Krüger-Neumann Präsidentin des Rotoary Clubs Dülmen, dessen Wirkungskreis sich auch über das Sendener Gemeindegebiet erstreckt. Neben diesem sozialen Engagement ist sie auch im Vorstand der Kunstschule Senden aktiv. Mit ihren bildhauerischen Arbeiten hat sie künstlerische Akzente im öffentlichen Raum gesetzt.

Dienstag, 14.07.2020, 16:45 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 14:24 Uhr
Kunst und soziales Engagement liegen Uta Krüger-Naumann ganz besonders am Herzen. Dafür setzt sie sich als frischgebackene Präsidentin des Rotary Clubs Dülmen beziehungsweise in der Kunstschule Senden eine.
Kunst und soziales Engagement liegen Uta Krüger-Naumann ganz besonders am Herzen. Dafür setzt sie sich als frischgebackene Präsidentin des Rotary Clubs Dülmen beziehungsweise in der Kunstschule Senden eine. Foto: Siegmar Syffus

Soziales Engagement und Hilfsbereitschaft sind für sie eine Selbstverständlichkeit – und das seit Kindesbeinen: „Ich finde es toll, Gutes zu tun. So bin ich erzogen worden – und so ist es Familientradition“, sagt Uta Krüger-Naumann bescheiden. Jetzt hat die Wahl-Sendenerin auf ganz besondere Weise Gelegenheit, Gutes zu tun. Denn seit 1. Juli ist sie Präsidentin des Rotary Clubs Dülmen, dessen Wirkungskreis sich auch über das Gebiet der Stevergemeinde erstreckt.

„Schon mein Ururgroßvater war Rotarier, und ich bin mit der Geschichte aufgewachsen“, erzählt Krüger Naumann, die 2013 – wie sie sagt – zur Steigerung der „Frauenquote“ im Rotary Club beigetragen hat.

„Ich wurde gebeten, die Präsidentschaft zu übernehmen. Das ist sehr ehrenvoll und ich mache es gerne. Es ist aber auch eine große Verantwortung“, ist sich die 58-Jährige bewusst. Schließlich gilt es intern, das Clubleben zu fördern und die Mitglieder aktiv einzubeziehen. Gleichzeitig liegt es nicht zuletzt in ihren Händen, Gelder zur Unterstützung von sozialen Projekten und Einrichtungen wie zum Beispiel Tafeln und Hospizkreisen zu akquirieren. Als Quellen dienen unter anderem Benefizveranstaltungen und Mitgliedsbeiträge der Rotarier, direkte Spenden und Einnahmen an Rotarier-Ständen auf öffentlichen Plätzen, erläutert Krüger-Naumann.

Geprägt durch die Corona-Schutzbestimmungen mussten im Vorfeld ihres Amtsbeginns einige Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Dazu gehörte auch die 3. Schlösser- und Burgenrallye, die zusammen mit dem rotarischen Club Lüdinghausen veranstaltet wird und eigentlich für den 9. Mai vorgesehen war. Diese Tour findet nun – wie in den vergangenen beiden Jahren – am 22. August auf dem Areal des Hofcafés Grothues-Poffhoff statt.

Uta Krüger-Naumann wohnt seit mehr als einem Jahr in Senden und fühlt sich hier ausgesprochen wohl: „Wir haben in Kanalnähe ein schönes Zuhause gefunden und wurden sehr herzlich aufgenommen“, erzählt die gebürtige Dortmunderin, die nach dem Architekturstudium einige Jahre in Clausthal-Zellerfeld gelebte und gearbeitete hat. Seit 1995 ist sie Mitglied der Kunstschule Senden e.V., die sie in den ersten zehn Jahren ihrer Vorstandstätigkeit auch eine Zeit lang leitete.

Einige ihrer bildhauerischen Werke aus Bronze und Cortenstahl sind mittlerweile auch öffentlich zu sehen, so zum Beispiel ein Pestrelief am Kleuterbach in Hiddingsel, zwei Schiffsfragmente zur selig gesprochenen Mystikerin Anna-Katharina Emmerick an der Heilig Kreuz-Kirche und dem gegenüberliegenden Hospiz in Dülmen, ein Hof- und Wegekreuz in Welte oder ein großformatige Digitalbild im Foyer des Bischofshauses in Münster.

Für die Kunstschule Senden hofft Krüger-Naumann, dass nach dem Weggang am Schloss Senden hin zur Alten Gaststätte Farwick in Bösensell (WN berichtete) nun wieder mit frischem Wind die Arbeit aufleben kann und auch die Projektarbeit des Rotary Clubs Dülmen, dem drei Mitglieder aus Senden angehören, trotz Corona-Einschränkungen wieder unvermindert fortgesetzt werden kann.

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