Sponsorenlauf KLJB sammelt Geld für Brasilien
Solidarität in Zeiten der Corona-Pandemie

Senden -

20 Mitglieder der KLJB Senden haben sich unter dem Motto „Solidarität mit den Armen in Zeiten der Pandemie“ an einem Sponsorenlauf beteiligt. Das Geld kommt notleidenden Kleinbauern in Brasilien zugute.

Montag, 27.07.2020, 16:15 Uhr aktualisiert: 28.07.2020, 13:58 Uhr
KLJB-Diözesanpräses Bernd Hante (links) gab den Startschuss für den Sponsorenlauf zugunsten der Partnerprojekte in Brasilien. Die Sendener Ortsgruppe machte sich mit 20 auf den Weg.
KLJB-Diözesanpräses Bernd Hante (links) gab den Startschuss für den Sponsorenlauf zugunsten der Partnerprojekte in Brasilien. Die Sendener Ortsgruppe machte sich mit 20 auf den Weg. Foto: Pressestelle

Nicht zu heiß, nicht zu kalt, vielleicht ein bisschen windig. Die Voraussetzungen für den Sponsorenlauf der Katholischen Landjugendbewegung ( KLJB ) waren optimal. In Senden, Selm und Greven machten sich bei 23 Grad am Wochenende junge Leute zu Fuß, auf Inlinern oder dem Fahrrad für den guten Zweck auf den Weg. Im Nordosten Brasiliens, genauer in Cajazeiras, waren die Wetterverhältnisse anders. Aber auch dort ließen es sich zahlreiche Jugendliche bei 34 Grad und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit nicht nehmen, ebenfalls unter dem Motto „Solidarität mit den Armen in Zeiten der Pandemie“ zu starten – gemeinsam über Kontinente hinweg gegen Corona, teilt das Bistum Münster mit.

„Wir haben vor allem im Familien und Freundeskreis für unsere Aktion geworben“, berichtet Jana Högemann , erste Vorsitzende der KLJB Senden. Und ihr Vorstandskollege Matthias Hernzel fügt hinzu: „Die Aktion war sehr kurzfristig. Deshalb haben wir leider keine Firmen mehr ansprechen können.“ 20 Mitglieder der Ortsgruppe konnten die beiden Sportwarte Marvin Suttrup und Felix Holle gemeinsam mit dem Vorstand an diesem Sonntagnachmittag motivieren, sich für die Partnerprojekte in Brasilien zu bewegen. Rund zwei Euro pro Kilometer hatten die Jogger und Inliner mit Eltern, Großeltern und Freunden als Prämie ausgehandelt. Bei den Radfahrern waren es zwischen 50 Cent und einem Euro, den die Sponsoren bereit waren zu zahlen. „Wir wollten wieder eine Aktion starten, denn wegen der Corona-Pandemie ist vieles ausgefallen. Und mit dem Lauf können wir Gutes tun“, so Högemann. Das gesammelte Geld kommt den Partnerprojekten des Diözesanverbandes der KLJB in Paraiba zugute.

Diözesanpräses Bernd Hante gab den Startschuss für die Sendener. Er bedankte sich für die „Solidarität mit den Armen in Zeiten der Pandemie“. Seit acht Jahren engagiert sich der Verband in verschiedenen Projekten im Nordosten Brasiliens und unterstützt dort 1600 Kleinbauern sowie Jugendliche. „Die derzeitige Situation in Brasilien ist sehr schwierig. Die Menschen verlieren ihre Arbeit, haben kein Einkommen und keine Rücklagen mehr. Das Geld für Lebensmittel fehlt. Den Kleinbauern fehlt der Absatzmarkt für ihre Erzeugnisse“, erklärt Hante, der selbst bereits mehrfach die Projekte besucht hat. Mit den Spenden sollen die Produkte der Kleinbauern gekauft und an die Armen verteilt werden.

Nach gut zwei Stunden und 377 Kilometern waren alle Teilnehmenden in Senden wieder am Ziel. Gut 500 Euro haben sie an diesem Nachmittag erlaufen und erfahren. „Von mir gibt es zusätzlich noch 200 Euro für euer Engagement“, so Hante.

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