Zweite Schutzhütte für Jugendliche im Bürgerpark
Cooler Treffpunkt in bester Lage

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Ein ungestörter Treffpunkt in bevorzugter Lage: Die zweite Schutzhütte im Bürgerpark dürfte bei Jugendlichen eine hohe Akzeptanz finden.

Dienstag, 28.07.2020, 18:12 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 12:34 Uhr
Gemeinsamer Einsatz: Vertreter des Ökumenischen Jugendtreffs und Jugendliche arbeiten beim Bau der Schutzhütte Hand in Hand.
Gemeinsamer Einsatz: Vertreter des Ökumenischen Jugendtreffs und Jugendliche arbeiten beim Bau der Schutzhütte Hand in Hand. Foto: di

Mit Tom, Marlon und Jan-Luca geht plötzlich alles ganz schnell. Klar, sechs kräftige Arme und flinke Hände bescheren der Baustelle beschleunigte Schubkraft. Den Fortschritt beim Entstehen der Schutzhütte konnten fast schon Spaziergänger, Jogger oder Walker erkennen, die eine größere Runde durch den Bürgerpark schlugen. Denn dort, am Zusammenfluss von Stever und Dümmer, entsteht seit Dienstag das neue Domizil der jungen Generation. Ein Treffpunkt, wo sie unters sich sein kann.

Patrick Kakuschki, Melissa Schaub und Loius Bothur vom Ökumenischen Jugendtreff sind als zweierlei Gründen begeistert über den zupackenden Support. Erstens können sie die Hilfe tatsächlich gebrauchen, als sie am Dienstagmorgen damit beginnen, den Bausatz – „ein großes Puzzle“ mit der Tücke, dass die Anleitung nicht mehr leserlich ist – zusammenzustecken. Hammer und Akkuschrauber kommen zwar auch zum Einsatz, vor allem aber will sperriges Material transportiert und am richtigen Platz verankert werden.

Wir sind ein bisschen stolz drauf.

Jugendliche Hobby-Handwerker über ihren Einsatz beim Bau der Hütte

Zweitens geht das pädagogische Konzept des Ökumenischen Jugendtreffs auf: die Nutzer beim Entstehen mit einbeziehen. Jan-Luca betont, dass das auch gar kein Opfer ist, sondern „Spaß macht“. Immerhin habe man das Ergebnis seiner Arbeit greifbar vor Augen. Damit verknüpft sich die Hoffnung, dass die Hütte später wertgeschätzt, gehegt und gepflegt wird. Diese Erwartung könnte aufgehen, denn die Hobby-Handwerker schauen nicht auf die Uhr, langen zu und „sind auch ein bisschen stolz drauf“, was sie geschaffen haben. Die Holzkonstruktion wird noch gestrichen, auf dem Dach mit Dachpappe versehen und ist dann freigegeben.

Standort von Nutzern selbst ausgewählt

Wie bei jeder „Immobilie“ ist ihre Wert abhängig von ihrem Standort. Und der ist für die Schutzhütte Nummer zwei – die etwas größer ausfällt als ihr benachbartes Vorbild und mehr Schutz vor Wind und Wetter bietet – eine Traumlage. Genauer: Die künftigen Nutzer des Treffpunkts hatten diese Location selbst unter allen möglichen Standorten bevorzugt. Die Hütte, an deren Seite noch eine Laterne für Helligkeit sorgen soll, liegt ungestört, doch nicht allzuweit vom „Schuss“ und in der Nähe vom Kanal, was vor allem im Sommer ihre Attraktivität steigern dürfte.

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