Startschuss am Davertweg
30 neue Wohnungen bis Herbst 2021

Ottmarsbocholt -

Die Erd- und Gründungsarbeiten für das Wohnungsbauprojekt des Sozialwerkes Sozialwerk St. Georg am Davertweg haben begonnen. Im dritten Quartal 2021 sollen dort 14 sozial geförderte Wohnungen sowie 16 Pflegewohnungen bezugsfertig sein.

Mittwoch, 29.07.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 18:18 Uhr
Bagger und Traktor mit Kipplader sind auf dem Gelände des Altbaus von Haus Davert angerückt. Bis Herbst 2021 sollen dort insgesamt 30 neue Wohneinheiten entstehen.
Bagger und Traktor mit Kipplader sind auf dem Gelände des Altbaus von Haus Davert angerückt. Bis Herbst 2021 sollen dort insgesamt 30 neue Wohneinheiten entstehen. Foto: Siegmar Syffus

Der Startschuss für das Wohnbauprojekt des Sozialwerks St. Georg ist Mittwochmorgen (29. Juli) gefallen: Bagger und Traktor mit Kipplader sind angerückt, um die Erd- und Gründungsarbeiten einzuleiten.

„Die offizielle Grundsteinlegung soll im September folgen“, erklärte Gerald Hochkamer auf WN-Anfrage. Der Geschäftsführer der „Sozialwerk St. Georg Bauen und Wohnen GmbH“, zeigte sich zuversichtlich, dass der Bauzeitenplan wie angekündigt eingehalten werden kann: „Im dritten Quartal 2021 sind wir fertig. Dann sind am Davertweg 14 sozial geförderte Wohnungen und 16 Pflegewohnungen bezugsbereit.“ Für dieses Projekt musste die Ottmarsbocholter Trauerhalle weichen ( WN berichteten). Laut Auskunft der Gemeinde soll mit deren Neubau auf dem Friedhof St. Urban in der nächsten Woche begonnen werden.

Zur Erinnerung: Zusätzlich zu den 16 Pflegewohnungen des Sozialwerkes hat die Gemeinde Senden ein Auswahlverfahren zum Bau von zwei Pflegewohngemeinschaften mit bis zu 24 Plätzen auf den Weg gebracht. Dieser Gebäudekomplex soll in unmittelbarer Nachbarschaft von St. Georg auf dem Gelände von Haus Stoffers an der Kirchstraße entstehen. Dieses Grundstück ist rund 1800 Quadratmeter groß. Die dort stehenden Altbauen sollen abgerissen werden. Das Auswahlverfahren der Gemeinde Senden für Architekten, Investoren und Betreiber läuft noch bis 29. Oktober. Zusammen mit dem Angebot von St. Georg würden dann insgesamt 40 Wohnpflegeplätze in Ottmarsbocholt zur Verfügung stehen, was den voraussichtlichen Bedarf bis 2030 decken könnte.

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