Heimatverein lädt zu Radtour mit Führungen ein
Exkursion mit Experten trifft auf enormes Echo

Senden -

Der Heimatverein hatte zu einer Radtour zu Entwicklungspunkten Sendens eingeladen – die Beteiligung war enorm.

Dienstag, 04.08.2020, 14:24 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 15:58 Uhr
Auf rege Resonanz traf die Einladung des Heimatvereins, dessen Radtour am neuen Hafenplatz startete.
Auf rege Resonanz traf die Einladung des Heimatvereins, dessen Radtour am neuen Hafenplatz startete. Foto: Geuting/HV Senden

Da kam selbst der erfahrene Vereinsfotograf Hermann Geuting an seine technischen Grenzen und die Streckenleitung unter Führung von Klaus Ehr hörte bei 80 Bikern auf zu zählen und so konnte Agnes Wiesker, Vorsitzende des Heimatvereins, neben den Referenten Erwin Oberhaus und Marcus Thies vom Bauamt, diese vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger am schönen Kanalhafen begrüßen.

Sodann stellte Thies das Projekt am Kanal vor. Vom Schloss bis zur B 235 entstand das bereits von vielen Sendener Bürgern und Gästen bewunderte Landschaftsprojekt. Auch die Arbeiten am Kanaldüker fanden großes Interesse und hier, wie auch an allen folgenden Stationen, war die Frage der Baukosten ein wiederkehrendes Thema, wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt.

Weiter ging es unter strikter Wahrung der Coronaauflagen zum Kirchplatz St. Laurentius. Karl Schulze Höping geriet ins Schwärmen, als er vom „schönsten Platz“ in Senden, zwischen dem „Alten Zollhaus“, dem „Journal“ und der Kirche erzählte, und vom historischem Gebäude, das sichtbaren Fortschritt in Richtung der Eröffnung macht. Besonders begeistert erzählte Schulze Höping vom Ausblick des zukünftigen Arbeitsplatzes des ehrenamtlichen Geschäftsführers des Heimatvereins, Martin Lütkemann, vom Nordgiebelzimmer auf den Platz.

Erwin Oberhaus übernahm die sachkundige Führung zu den weiteren Highlights der Entwicklung Sendens. Natürlich gebe es Probleme bei der Neugestaltung des Ortskernes, aber was bedeuten diese schon im Hinblick auf die gelungen Projekte, so der Heimatverein in seiner Mitteilung weiter.

Weitere Stationen waren die Plätze und Bauwerke entlang der Stever. Von der evangelischen Kirche bis zu den Fischtreppen in Wierling. Oberhaus zeigte auch hier die langen Wege von der Planung bis zum Ergebnis auf und konnte an allen Haltepunkten die vielen Fragen der interessierten Zuhörer beantworten.

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