Sommerradtour von André Stinka
Die Entwicklung Sendens bekommt gute Noten

Senden -

Auf seiner Sommerradtour machte André Stinka in Senden Station. Der SPD-Abgeordnete verpasste Sendens Entwicklung gute Noten und warb für den Mut zum Wandel.

Donnerstag, 06.08.2020, 15:10 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 16:48 Uhr
Am „total gelungenen“ Hafenplatz schlossen sich etliche Interessierte der Sommerradtour von André Stinka (vorne, l.) an.
Am „total gelungenen“ Hafenplatz schlossen sich etliche Interessierte der Sommerradtour von André Stinka (vorne, l.) an. Foto: di

Gebremstes Tempo, gesteigerte Aufmerksamkeit: Seit 16 Jahren bereist André Stinka den Kreis Coesfeld, indem er die Städte und Gemeinden per Pedalkraft erkundet. Seine Sommerradtour führte den SPD-Landtagsabgeordneten am Donnerstag nach Senden. Erste von drei Stationen war der Hafenplatz, an dem sich etliche Gäste der Tour anschlossen. „Das Echo ist gut“, zieht Stinka ein Fazit der Beteiligung in Senden.

„Total gelungener“ Hafenplatz

Der Gemeinde stellte er ein positives Zeugnis aus. „Senden entwickelt sich gut“, fasst Stinka seine Eindrücke zusammen. Am Hafenplatz, dessen Entstehen er schon in den Jahren zuvor verfolgen konnte, werde mit dem Pfund, an einer Wasserstraße zu liegen, gewuchert. Die neue Gestaltung bezeichnete der Parlamentarier als „total gelungen“. Da sich Tourismus verändere, sei Senden mit Terrassen und Uferpromenade an einer Rad-Achse gut aufgestellt. Jetzt müsse es noch gelingen, die Radtouristen und die eigenen Bürger in den Ortskern zu ziehen. Denn der Erhalt lebendiger Mittelpunkte, als Platz des Handels und der Gastronomie, sei wichtig. Dafür sei Senden gut gerüstet, indem es die Aufenthaltsqualität erhöht. Dass dafür Investitionen und zunächst auch Beeinträchtigungen nötig seien, dürfe nicht den Wandel hindern, so Stinka. „Man muss auch Geld in die Hand nehmen“, warb er für Investitionen – zumal jetzt, um der Corona-Krise zu begegnen. Das Paket, das nicht zuletzt die Handschrift von SPD-Finanzminister Olaf Scholz trage, leiste dafür einen wichtigen Beitrag.

Eigene Heimat auch wertschätzen

An der Neugestaltung Sendens an Kanal und Stever sei auch zu erkennen, welche Früchte der Prozess der „Regionale“, die unter der rot-grünen Landesregierung initiiert worden sei, trägt.

Der Bevölkerung von Senden, wo er auch die entstehende Senioreneinrichtung an der Holtruper Straße in Augenschein nahm, legte der Abgeordnete ans Herz, „die attraktive Veränderung ihrer Heimat wertzuschätzen“.

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