Pausenhof offiziell übergeben
„Bereicherung für ganz Bösensell“

Bösensell -

Jede Menge Möglichkeiten zum Toben und Entspannen haben die Mädchen und Jungen der Bösenseller Grundschule. Denn mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 130 000 Euro wurde ihr Pausenhof kindgerecht gestaltet. Zur Finanzierung des Projektes trugen Schüler, Eltern, Förderverein und Sponsoren über 29 000 Euro als Eigenmittel bei.

Freitag, 28.08.2020, 16:28 Uhr aktualisiert: 30.08.2020, 17:22 Uhr
Zur offiziellen Eröffnung des neugestalteten Pausenhofes durchschnitten Schulleiterin Susanne Robers und Bürgermeister Sebastian Täger in Corona-bedingem Abstand das Flatterband.
Zur offiziellen Eröffnung des neugestalteten Pausenhofes durchschnitten Schulleiterin Susanne Robers und Bürgermeister Sebastian Täger in Corona-bedingem Abstand das Flatterband. Foto: Siegmar Syffus

„Es war ein langer Weg bis hierhin. Aber gemeinsam haben wir ein gutes Ziel erreicht“, freute sich Susanne Robers am Freitagmorgen bei der offiziellen Übergabe des neugestalteten Pausenhofes. Nach den umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im und am Gebäude, „sind wir jetzt auch mit dem Schulhof so gut wie durch“, resümierte die Rektorin vor Vertretern aus Verwaltung und Politik sowie vor den eingeladenen Sponsoren. Dank riesiger Kletterspinne, Nestschaukel, Kletterberg mit Rutsche, Chiller, Kletterparcours und Sitzecke haben die Mädchen und Jungen seit Beginn des neuen Schuljahres eine Menge Möglichkeiten zum Spielen und Entspannen.

„Durch Offenen Ganztag und Übermittagbetreuung sind die Kinder heute viel länger als früher im Schulumfeld“, hob Bürgermeister Sebastian Täger hervor. Von daher sei es wichtig, „optimale Lern- und Spielbedingungen zu schaffen“.

„Der neue Schulhof wertet das ganze Dorf auf. Wir haben gemeinsam eine ganz ganz runde Sache hinbekommen, von der die Kinder außerhalb der Schule, aber auch Mütter mit kleineren Kindern profitieren“, betonte Martina Berning, vom Vorstand des Fördervereins.

Schon Anfang 2018 hatten alle Klassen gemeinsam mit den Lehrerinnen Bilder zu ihren Vorstellungen einer kindgerechten Gestaltung des trostlos asphaltierten Geländes gemalt. Vorangetrieben von Susanne Robers und in enger Kooperation mit der Sendener Bauverwaltung sowie dem für die Schule ehrenamtlich tätigen Landschaftsplaner Klaus Ebler entstand aus den Wunschbildern eine umsetzbare, professionelle Planung (WN berichteten).

Mehr noch: Kinder, Eltern und Förderverein unterstützten das Vorhaben tatkräftig und erwirtschafteten durch Sponsorenlauf, Flohmarkt, zwei Weihnachtsmärkte sowie einen Stand beim „Tanz in den Mai“ aus eigener Kraft insgesamt über 8 000 Euro. Auch Laienspielschar Bösensell (1000 Euro) und Löschzug Bösensell (500 Euro) halfen bei der Verwirklichung der Kinderträume. Dank Sparkassenstiftung, UWG, LBS und Innogy kam letztlich eine Summe von über 29 000 Euro für die rund 130 000 Euro teure Umgestaltung zusammen. Ganz besonders bedankte sich die Rektorin am Freitag bei den Mitarbeitern des Bauhofes, die sich in 810 Arbeitsstunden ins Zeug gelegt hatten.

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