Freundeskreis Schloss Senden
Infos aus erster Hand erhalten

Senden -

Die Angehörigen des Freundeskreises Schloss Senden erhielten Infos und Eindrücke zur fortschreitenden Restaurierung des Denkmals und tauschten in geselliger Runde Ideen aus.

Donnerstag, 03.09.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 16:30 Uhr
Den sommerlichen Infoabend nutzten Mitglieder des Freundeskreises Schloss Senden, um sich über den aktuellen Stand bei der Restaurierung und die nächsten Etappen auszutauschen.
Den sommerlichen Infoabend nutzten Mitglieder des Freundeskreises Schloss Senden, um sich über den aktuellen Stand bei der Restaurierung und die nächsten Etappen auszutauschen. Foto: Freundeskreis

Schon fast Tradition hat der sommerliche Info-Abend des Freundeskreises Schloss Senden. Unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln konnte auch in diesem Jahr im Schlosshof wieder eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Entwicklungsstand der Restaurierungsmaßnahmen und den nächsten Planungsschritten durchgeführt werden.

Wichtige Wasserversorgung für Gräfte

Vorsitzender Hansjörg Paul berichtete kurz über die in diesem Jahr vom Freundeskreis bereits durchgeführten Aktivitäten. Diese waren zwar Corona-bedingt sehr eingeschränkt, aber doch nicht ganz zum Erliegen gekommen. Neben den laufend anfallenden kleineren Reparatur- und Pflegearbeiten konnten im April neue Kompostboxen für Grünabfälle aus dem Park und dem Gartenbereich errichtet werden. Ferner konnte die Wasserversorgung der Gräftenanlage wieder hergestellt werden. Dies war dringend notwendig, da ein zu niedriger Wasserstand die tragende Pfahlgründung des Schlosses in Gefahr bringen würde.

Im Anschluss daran gab Dr. Franz Waldmann, erster Vorsitzender des Trägervereins Schloss Senden e.V. und Vorstandsmitglied im Freundeskreis, einen Überblick zum Stand der Restaurierung und der nächsten Planungsschritte. Die Teilnehmer bewunderten den seit dem letzten Jahr restaurierten Ziergiebel des Herrenhauses einschließlich der in diesem Bereich schon erneuerten Fenster.

Mannenhaus bedarf dringender Sanierung

Als nächstes bedarf das Mannenhaus einer dringenden Sanierung, nachdem bereits vor circa zwei Jahren die Gründung mit bis zu elf Metern in den Untergrund reichenden Betonpfählen stabilisiert werden konnte. Für die Räumlichkeiten gibt es bereits erste Überlegungen für eine Nutzung. Mit Grillwürstchen und Getränken wurde der Abend dann fortgesetzt bei weiterem Austausch von Gedanken und Ideen.

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