Fortbildung offene Jugendarbeit
Gesellschaftliches Engagement fördern

Münster/Senden -

Melissa Schaub vom Ökumenischen Jugendtreff Senden hat jetzt an einem Fortbildungsangebot des Bistums Münster teilgenommen. Dabei ging es unter anderem um Ansätze, Jugendliche zu gesellschaftlichem Engagement anzuregen.

Montag, 05.10.2020, 13:00 Uhr
Die Teilnehmer der Fortbildung mit ihren Referenten: Maximiliane Decker (r.), Hannah Lemli (3.v.r.) und Stephan Bommes (4.vr.) sowie Melissa Schaub (3.v.l.) aus Senden.
Die Teilnehmer der Fortbildung mit ihren Referenten: Maximiliane Decker (r.), Hannah Lemli (3.v.r.) und Stephan Bommes (4.vr.) sowie Melissa Schaub (3.v.l.) aus Senden. Foto: Bistum

Sie sind jetzt fit für ihr neues Arbeitsfeld: Sechs Fachkräfte haben sich bei einer dreitägigen Fortbildung der Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene des Bistums Münster über die Grundlagen für die Arbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit informiert. Ob frisch von der Uni oder der Fachhochschule oder aus einem anderen Fachbereich kommend – die Teilnehmer eint die Motivation und Energie für ihre neue Aufgabe, heißt es in einer Pressemitteilung. Als Referenten informierten Maximiliane Decker , Leiterin des Regionalbüros West, Hannah Lemli, Fachberaterin im Regionalbüro Mitte, und Stephan Bommes, Fachberater im Regionalbüro Ost, im DJK-Zentrum in Münster über rechtliche Grundlagen und gaben praktische Hinweise.

Die Angebote in Jugendzentren, Kinder- und Jugendtreffs oder Häusern der offenen Tür sind in der Regel kostenfrei und nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Dadurch bieten sie besonders sozial benachteiligten und bildungsfernen Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung beispielsweise durch sportliche Aktivitäten, Medienangebote oder Hausaufgabenhilfe.

Während der Fortbildung erarbeiteten die neuen Kollegen, wie sie die Interessen, Themen und Bedarfe der jungen Besucher ermitteln können, wie diese zu sozialem Engagement befähigt werden können und wie echte Partizipation im Jugendhaus gestaltet werden kann. Die Grundlagen der Konzeptionsarbeit sowie Fragen zu Versicherung und Aufsichtspflicht waren weitere inhaltliche Schwerpunkte des Einführungskurses.

Melissa Schaub vom Ökumenischen Jugendtreff Senden ist dankbar dafür, neue Methoden kennengelernt zu haben. Besonders die sogenannte „GEBe-Methode“ (Förderung Gesellschaftlichen Engagements Benachteiligter) hat sie beeindruckt: „Es ist wichtig, um Arbeitsweisen zu wissen, mit denen wir gerade bei den Jugendlichen gesellschaftliches Engagement fördern können, die nur selten die Chance bekommen, etwas mitzubestimmen oder mitzugestalten“, wird sie in dem Pressetext zitiert.

Ihre Kollegin Annemarie Engenhorst ist neu dabei: Seit wenigen Wochen unterstützt sie das Team des Raesfelder Jugendwerks: „Ich nehme ganz viel mit von diesen Tagen und kann vieles jetzt fachlich besser einordnen.“ Als bereichernd habe sie unter anderem die Einheit „Pastorales Angebot“ erlebt, bei dem es um die Frage ging, was von den Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendpastoral erwartet wird und wie sie dem in der täglichen Arbeit gerecht werden können.

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