Schützengesellschaft Gettrup-Dorfbauerschaft auf Tour
„Der König kommt eben zum Volk“

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Die Corona-Krise erdrückt das gesellige Leben in den Vereinen weitgehend. Doch die Schützengesellschaft Gettrup-Dorfbauerschaft schlug der Pandemie einfach ein Schnippchen. Denn das Königspaar Thomas und Sabine Schemmer begab sich auf eine Kutsch-Tour und pflegte Kontakte zu „seinem Volk.“

Sonntag, 11.10.2020, 17:45 Uhr
Das Königspaar von Gettrup-Dorfbauerschaft, Thomas und Stefanie Schemmer, wurde mit der Kutsche abgeholt und machte eine Rundtour durch das Vereinsgebiet.
Das Königspaar von Gettrup-Dorfbauerschaft, Thomas und Stefanie Schemmer, wurde mit der Kutsche abgeholt und machte eine Rundtour durch das Vereinsgebiet. Foto: Schützen

Zu Corona-Zeiten, wo alle Schützenfeste ausfallen mussten, haben es die Schützenvereine schwer, Vereinsleben und Geselligkeit zu pflegen. Besonders für die ältere Generation sind solche Termine aber immer eine willkommene und auch wichtige Gelegenheit, Kontakt zu Nachbarn und Freunden aufzunehmen. Die Mitglieder der Schützengesellschaft Gettrup-Dorfbauerschaft diskutierten dieses Problem und so kam aus dem Vorstand die Idee: Wenn das Volk nicht zum König kommen kann, dann kommt der König zum Volk . . .! Daraufhin wurde, so die Pressemitteilung, kurzfristig mit wenig Planungsaufwand eine Veranstaltung unter dem Motto „Königsvisite“ organisiert.

Jubelnder Empfang an vier Stationen

Das Königspaar Thomas und Stefanie Schemmer wurde zu Hause mit der Kutsche abgeholt und machte bei herrlichem Herbstwetter eine Rundtour durch das Vereinsgebiet. Dabei wurden im Eineinhalb-Stunden-Rhythmus vier Stationen angefahren. Dort warteten jeweils circa 30 bis 40 Mitglieder aus der jeweiligen Nachbarschaft auf den König, der jubelnd empfangen wurde. Er wiederum richtete sich mit einer kurzen Ansprache an „sein Volk“. An jeder Station wurden Getränke und Snacks gereicht. Die gesamte Veranstaltung fand nach Corona – Regeln draußen und mit dem nötigen Abstand statt. Am Ende der Tour, auf der die Höfe Lütke Aldenhövel, Reher und Kuhlmann sowie im Dorf die Gaststätte „Journal“ angefahren wurden, war man sich einig, dass bei vielen guten Gesprächen die Geselligkeit auch zu Corona-Zeiten gepflegt werden konnte.

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