Gemeinderat startet in neue Wahlperiode
Personalien prägen die Premiere

Senden -

Der Gemeinderat kommt am Donnerstag zur ersten Sitzung in der neuen Wahlperiode zusammen. Auf der Tagesordnung stehen Personalentscheidungen und die Vereidigung von Bürgermeister Sebastian Täger.

Sonntag, 01.11.2020, 19:22 Uhr
Wird zum zweiten Mal vereidigt: Bürgermeister Täger
Wird zum zweiten Mal vereidigt: Bürgermeister Täger Foto: sff

Ring frei für die nächsten fünf Jahre: Am Donnerstag (5. November) kommt der im September gewählte Rat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und Bürgermeister Sebastian Täger wird vereidigt, was einen Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung bildet, die um 18 Uhr in der Steverhalle beginnt.

Daran, dass das Kommunalparlament seine Arbeit aufnimmt, ändert auch die zweite Welle der Corona-Pandemie nichts. Darauf haben sich Sendens Gemeindeverwaltung gemeinsam mit dem Landrat und den anderen Kommunen des Kreises verständigt, bestätigte das Rathaus am Freitagabend auf WN-Anfrage.

Zudem deckt die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vom 30. Oktober dieses Vorgehen. Denn darin heißt es, dass Sitzungen von rechtlich vorgesehen Gremien auch mit mehr als 20 Personen und in geschlossenen Räumen stattfinden können, „wenn die Sitzung aus triftigem Grund im Monat November 2020, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss“.

Kein Zweifel an Wichtigkeit der ersten Sitzung

Während an der Wichtigkeit der ersten Sitzung, zu der das Gemeindeparlament in der neuen Wahlperiode zusammenkommt, kein Zweifel besteht, werde aber in den kommenden Sitzungen der Fachausschüsse geschaut, welche Tagesordnungspunkte und welche Teilnehmer nötig sind, so die Gemeinde auf WN-Anfrage.

Die Örtlichkeiten, die Steverhalle und der Bürgersaal im Rathaus (für den Planungsausschuss am 19. November), eigneten sich aufgrund ihrer Größe und der Belüftungsanlagen, um diese Versammlungen Auflagen-gemäß durchführen zu können. Auch dass Zuschauer die Sitzungen verfolgen können, sei gewährleistet.

Bündnis will sich mit Kandidaten durchsetzen

Die Sitzung zum Start in die neue Legislaturperiode am Donnerstag ist geprägt von Personalentscheidungen. Neben den Ausschuss-Vorsitzenden werden auch die stellvertretenden (ehrenamtlichen) Bürgermeister gewählt. Dabei ist davon auszugehen, dass erstmals die Grünen eines dieser Ämter übernehmen werden. Denn Grüne, SPD, UWG und FDP haben – wie berichtet – ein „Bündnis für Senden“ geschmiedet, das im Rat gegenüber der CDU die Mehrheit hält. Die Kandidaten für die Ämter als stellvertretende Bürgermeister lauten: Alois Brinkkötter (Grüne), Josef Schulze Mönking (CDU) und Ludger Janning (SPD).

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