Volkstrauertag
Täger legt Kranz am Mahnmal nieder

Senden -

In Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie die Opfer des Nationalsozialismus legten Bürgermeister Sebastian Täger und der VdK-Vorsitzende Wolfgang Müller am Volkstrauertag einen Kranz am Mahnmal nieder.

Montag, 16.11.2020, 06:00 Uhr
Bürgermeister Sebastian Täger und der VdK-Vorsitzende Wolfgang Müller legten zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der Kriege einen Kranz am Mahnmal nieder.
Bürgermeister Sebastian Täger und der VdK-Vorsitzende Wolfgang Müller legten zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der Kriege einen Kranz am Mahnmal nieder. Foto: Andreas Krüskemper

Im kleinen Kreis fand die Gedenkfeier des Sozialverbandes VdK am Mahnmal an der Münsterstraße statt: Begleitet von Trompeter Matthias Beckmann legten Bürgermeister Sebastian Täger und der VdK-Vorsitzende Wolfgang Müller zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der Kriege einen Kranz nieder. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an das Geschehene zu erinnern“, erklärte Täger. „Dieser nationale Trauertag dient dem Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus. Und gleichzeitig ist er für uns alle eine Mahnung zum Streben nach Versöhnung, Verständigung und Frieden“, so der Bürgermeister weiter.

Das Mahnmal wurde 1909 geschaffen von dem in Senden geborenen Bildhauer Wilhelm Haverkamp für die gefallenen Soldaten während des Befreiungskriegs 1813 bis 1815, dem Deutschen Krieg 1866 und dem Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71. Auf Anregung der St.-Johanni-Bruderschaft wurde die Anlage 1958 um 16 Tafeln erweitert, auf denen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht wird – insgesamt 393 Namen, 86 aus dem Ersten und 307 aus dem Zweiten Weltkrieg.

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