SVB-Umkleide: Umbau erst ab März
Eigenanteil des Vereins auf „recht gesunden Füßen“

Bösensell -

Eigentlich sollte die Sanierung des Bösenseller Umkleidegebäudes schon laufen. Da die Statik neu berechnet werden und der Ausführungsplan geändert werden mussten, verzögert sich der Baubeginn bis in den März. Bezüglich der Finanzierung ist der SVB-Vorsitzende Martin Wiedau positiv gestimmt.

Mittwoch, 02.12.2020, 17:22 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:30 Uhr
Aus den Händen von Volksbank-Filialleiter Markus Albermann (v.l.) nahmen Jürgen Leifken, Mario König und Martin Wiedau den Erlös der Crowdfunding-Aktion für den SV Bösensell entgegen. Das Geld hilft dem Verein, den Eigenanteil für die Modernisierung der Umkleide zu tragen.
Aus den Händen von Volksbank-Filialleiter Markus Albermann (v.l.) nahmen Jürgen Leifken, Mario König und Martin Wiedau den Erlös der Crowdfunding-Aktion für den SV Bösensell entgegen. Das Geld hilft dem Verein, den Eigenanteil für die Modernisierung der Umkleide zu tragen. Foto: Volksbank Münster

Corona lähmt den Bewegungsdrang der Bösenseller Sportler. Und auch am stark sanierungsbedürftigen Umkleidegebäude des SVB herrscht Stillstand, obwohl Umbau und Modernisierung eigentlich schon laufen sollten. Gleichwohl ist nicht die Pandemie schuld an dieser Verzögerung und daran, dass das Gebäude noch einige Monate im Winterschlaf liegen wird.

„Es hat sich gezeigt, dass die Statik und der Ausführungsplan nachgebessert werden mussten. Auch die Zeichnungen wurden teilweise erneuert“, berichtet Udo Thoms , der das Bauvorhaben für die Gemeinde begleitet, auf WN-Anfrage. „Wir wollen im März beginnen, müssen aber sehen, wie sich das Wetter bis dahin entwickelt“, räumt er ein. Mittlerweile seien sowohl die statischen Berechnungen als auch die Ausführungsplanung fertig. Die Ausschreibungen für die Gewerke würden derzeit erstellt. „Ein Angebot für das Gerüst liegt bereits vor“, so Thoms.

Zur Erinnerung: In einer Bauzeit von etwa neun Monaten soll das Gebäude teilweise aufgestockt werden, sodass die zur Verfügung stehende Fläche von circa 300 Quadratmeter auf etwa 425 Quadratmeter wächst. Modernisiert werden insbesondere die sanitären Anlagen. Die Gemeinde Senden rechnet mit Gesamtkosten von circa 655 000 Euro. Der SV Bösensell muss sich an dieser Summe– wie berichtet – mit rund 98 000 Euro beteiligen. Dank der Unterstützung durch Spender und Sponsoren „stehen wir mittlerweile auf recht gesunden Füßen“, freut sich der SVB-Vorsitzende Martin Wiedau . „Weitere Spenden sind willkommen, damit wir den Eigenanteil finanzieren können.“

Hierzu startete der Verein im Sommer unter anderem ein Crowdfunding Projekt auf der Homepage der Volksbank Münsterland Nord. Mitglieder des Vereins, Freunde und Bekannte, insgesamt 95 Unterstützer, spendeten während der dreimonatigen Projektlaufzeit. Zusammen mit dem Co-Funding der Volksbank in Höhe von 3870 Euro und den Spenden der vielen Unterstützer kamen schließlich 8659 Euro zusammen.

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