Steverschützen: Verbesserte Bedingungen in der Steverhalle
Sanierung reicht bis in Keller

Senden -

Von der Sanierung der Steverhalle profitieren auch die Steverschützen als „Untermieter“. Denn an ihrem Kleinkaliberstand wurde die Belüftung erneuert. Dank weiteren Einsatzes von Verein und Gemeinde sind die Bedingungen für die Sportschützen inzwischen „top“, können aber im Lockdown nicht genutzt werden.

Mittwoch, 13.01.2021, 16:37 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 17:38 Uhr
„Bedingungen sind top“: Linus Vedder, Vorsitzender der Steverschützen Senden, im Kleinkaliber-Schießstand des Vereins im Keller der sanierten Steverhalle.
„Bedingungen sind top“: Linus Vedder, Vorsitzender der Steverschützen Senden, im Kleinkaliber-Schießstand des Vereins im Keller der sanierten Steverhalle. Foto: di

Die Ziele, die sie anvisieren, die treffen sie auch. Die Steverschützen bilden einen Verein, den nicht nur die sportliche Disziplin vereint, sondern auch der gemeinsame Einsatz für die Belange des Vereins. Als jüngstes Beispiel nennt erster Vorsitzender Linus Vedder Veränderungen, die am Vereinsdomizil vorgenommen worden sind. Wobei Gemeinde und Verein ihre Aktivitäten koordiniert haben.

Schießplätze besser voneinander abgetrennt

Denn: Die Steverschützen residieren im Keller der Steverhalle. Und deren Grundsanierung und Modernisierung wirkte sich auch auf die „Untermieter“ aus. Dort wurde, wie in der gesamten Sport- und Veranstaltungshalle, die Belüftungsanlage erneuert. Das kommt bei den Steverschützen ihrem Stand fürs Kleinkaliberschießen zugute. Der Verein hat den Schießstand überdies so umgestaltet, dass die sechs Plätze für Sportschützen besser voneinander abgetrennt sind. Auf diesen Teil ihrer Vereinsstätte mussten die Steverschützen aber schon deutlich vor Corona verzichten – seit Februar 2019, dem Auftakt der Hallensanierung, bis zur Abnahme im November 2020, war die Nutzung unterbrochen, die auch zurzeit ruht.

Beim Luftgewehrstand wurden unter dem Vorzeichen der Corona-Pandemie ebenfalls Trennwände zwischen den Plätzen der Schützen eingezogen, die mit Plexiglas kaum das bisherige Gesamtbild verändern. Während sich der Verein an den Trenn-Wänden zur Hälfte beteiligte, ging der Aufwand für die bessere Belüftung auf die „Kappe“ der Kommune. In Eigenleistung schaffte der Verein noch neue Schränke und eine Reihe von Bildschirmen an, mit deren Hilfe die Ergebnisse beim Luftgewehrschießen auch im Vorraum der Anlage optimal verfolgt werden können.

Durch neue Bildschirme lassen sich die Ergebnisse auch im Vorraum gut verfolgen.

Durch neue Bildschirme lassen sich die Ergebnisse auch im Vorraum gut verfolgen. Foto: di

Neulinge aller Generationen willkommen

Die Steverschützen e.V. wurden 1964 für das sportliche Schießen gegründet. Das Training wurde zunächst in der Gaststätte Middrup (Münsterstraße, heute Komplex Ernsting´s Family) durchgeführt. Vor 30 Jahren, mit dem Bau der Steverhalle, verlegten die Sportschützen ihr Domizil an den heutigen Standort.Dem Verein gehören gut 70 Mitglieder an. Interessierte Neulinge aller Generationen „sind sehr willkommen“, so Vorsitzender Linus Vedder. Was ihn fasziniert, ist das „Runterkommen“ beim Schießen, das Ruhe und absolute Konzentration verlange. Hinzu komme das Gesellige im Verein.Ihre Anlage stellen die Steverschützen außerhalb der Pandemie-Phase einmal monatlich auch allen Schützenvereinen aus Senden und Bösensell zur Verfügung. (-di-)

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Computer-Experten aus dem Kreis der Mitglieder arbeiten zudem gerade daran, dass Wettkämpfe mit anderen Clubs virtuell, aber in Echtzeit abgehalten werden können. Das Updaten der EDV der Steverschützen sorge dafür, dass sie sich beispielsweise mit Kolleginnen und Kollegen aus Havixbeck und Hiltrup messen können, ohne dass sich die Schützen von ihren heimatlichen Schießständen wegbewegen. Zum Tragen kommt dies aber erst, wenn der Lockdown vorüber ist. Dessen Ende Vedder herbeisehnt.

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