Verbundleitung der katholischen Kitas
Gut gerüstet für neue Herausforderung

Senden -

Susanne Vennemann-Dunkel übernimmt die Verbundleitung der vier katholischen Kitas in Senden. Für sie sind Tagesstätten nicht nur Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, sondern sollten auch „gute Lebensorte“ für die Schützlinge sein.

Dienstag, 02.02.2021, 06:28 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 06:30 Uhr
Die neue Verbundleitung der vier katholischen Kitas in Senden, Susanne Vennemann-Dunkel (2.v.r.), wird von Josef Rave (v.l.), Mechtild Wierling und Klemens Schneider an ihrem ersten Arbeitstag willkommen geheißen.
Die neue Verbundleitung der vier katholischen Kitas in Senden, Susanne Vennemann-Dunkel (2.v.r.), wird von Josef Rave (v.l.), Mechtild Wierling und Klemens Schneider an ihrem ersten Arbeitstag willkommen geheißen. Foto: di

Die Balance stimmt: Susanne Vennemann-Dunkel trat am Montag ihren ersten Arbeitstag als Verbundleitung der katholischen Kitas in Senden an. Was sie an der Aufgabe reizte, war, dass sie den Bezug zu den einzelnen Einrichtungen wahren kann. Denn ihre Funktion, die sich über die jeweilige Kita-Leitung wölbt, bezieht sich auf einen Verbund von „nur“ vier Tagesstätten. Eine überschaubare Größe, die es erlaube, auch inhaltlich zu arbeiten.

Die 51-Jährige, die sich mit Joggen, Rennradfahren und Schwimmen fit hält, hatte eine „neue berufliche Herausforderung gesucht“. Dafür ist sie gut gerüstet: als Grundschullehrerin, die auch Religionspädagogik studiert und Zusatzqualifikationen als Familienbegleiterin, Fachberaterin Sprachförderung und Montessori-Pädagogin erlangt hat. Die ausgebildete Erzieherin hat bis zum Wechsel nach Senden zwölf Jahre lang eine Kindertagesstätte in Trägerschaft des DRK in Werne geleitet.

Konzeptionsentwicklung, Profilschärfung oder auch Qualitätsmanagement zählt Vennemann-Dunkel zu ihren Aufgaben als Verbundleitung. Für sie ist eine Kindertagesstätte nicht nur eine Bildungseinrichtung, sondern sollte ein „guter Lebensort“ sein. Wie wichtig das Wohlfühlen für die Schützlinge ist, ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass die Kinder immer jünger werden, wenn sie erstmals in einer Tagesstätte betreut werden, wodurch sie mehr Lebensjahre in der Kita verbringen als in der Grundschule.

Die Entscheidung, bei einem katholischen Träger die Leitungsfunktion zu übernehmen, fällte Vennemann-Dunkel ganz bewusst: „Ich wollte zur Kirche zurück.“

Pfarrer Klemens Schneider freut sich, dass die neue Verbundleiterin die Einschätzung teilt, dass Kinder „in den Glauben hineinwachsen und darin ein Zuhause finden“ sollen, wie Schneider es formulierte. Dies nannte der Pfarrer einen Akzent, den die katholischen Kitas (die gleichwohl allen Eltern offen stehen) entfalten.

Schneider begrüßte nicht nur die neue Verbundleitung, sondern dankte auch Mechtild Wierling vom Kindergartenausschuss des Kirchenvorstandes und Josef Rave als stellvertretendem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von St. Laurentius. Auf ihren Schultern habe in den vergangenen Monaten eine „enorme Arbeit“ gelastet, die sie ehrenamtlich übernommen hatten.

Der Posten der Vorgängerin von Vennemann-Dunkel war seit Oktober vakant. Gabriele Heuchel, mit der die Stelle der Verbundleitung in Senden erstmals besetzt worden war, hatte sich beruflich „anderweitig orientiert“, schilderte Schneider.

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