Fußgängerzone auf Probe
Testphase startet am 1. April

Senden -

In einem sogenannten Verkehrsversuch wird die „untere Herrenstraße“ von der Bäckerei Geiping bis zum St. Laurentiuskirchplatz zeitweise als Fußgängerzone ausgewiesen. Die Testphase dauert vom 1. April bis zum 31. Oktober. In dieser Zeit soll sich zeigen, ob die Fußgängerzone zu einer Belebung des Ortskerns führt.

Sonntag, 14.02.2021, 17:00 Uhr
Ab der Bäckerei Geiping bis zur Einmündung in den St. Laurentiusplatz soll probehalber vom 1. April bis zum 31. Oktober eine Fußgängerzone eingerichtet werden.
Ab der Bäckerei Geiping bis zur Einmündung in den St. Laurentiusplatz soll probehalber vom 1. April bis zum 31. Oktober eine Fußgängerzone eingerichtet werden. Foto: Siegmar Syffus

Die Entscheidung steht seit dem 19. November 2020: An diesem Tag hat der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Senden beschlossen, ein Verfahren zur Ausweisung einer Fußgängerzone im Ortskern von Senden zu eröffnen ( WN berichteten). Seitdem laufen im Rathaus die Vorbereitungen zur Umsetzung, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Der erste sichtbare Schritt soll ein sogenannter Verkehrsversuch sein. Dazu wird die „untere“ Herrenstraße, ab der Bäckerei Geiping bis zur Einmündung in den St. Laurentiusplatz, versuchsweise als Fußgängerzone ausgewiesen. Als Zeitraum für den Test wählten die Verantwortlichen die Zeit vom 1. April bis 31.Oktober.

„Natürlich ist es wichtig, die Betroffenen in die Planungen einzubeziehen. Vor allem die Kaufleute, Eigentümer und Anlieger der betroffenen Straßen werden im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung eingebunden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Dazu wurde in Kooperation mit der IHK Nord Westfalen unter Beteiligung des Gewerbevereins Senden sowie der politischen Ratsfraktionen eine Onlinebefragung erstellt. Die Einladung mit den Zugangsdaten zur Befragung wird in den nächsten Tagen verschickt. Die Ergebnisse sollen dann schnell aufbereitet werden. Sie sollen bereits am 4. März im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität gezeigt werden. So können die Anregungen und Hinweise der Anlieger im Rahmen der weiteren politischen Beratungen berücksichtigt werden.

Im Herbst sollen auch die Kundinnen und Kunden zu Wort kommen. Dann werden auch sie nach ihren Erfahrungen mit der vorübergehend eingerichteten Fußgängerzone befragt. Dabei interessiert die Verantwortlichen vor allem, inwiefern sich das persönliche Einkaufsverhalten geändert hat.

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