Kreis Steinfurt
Region mit Kopf und Rad erfahren

Steinfurt - Eingeweiht wird er am 9. August (Sonntag) mit einer Sternfahrt, doch schon jetzt wird der erste Bauabschnitt des Alleenradweges zwischen Rheine und Burgsteinfurt genutzt wie die Straßen in New York zur Rush-Hour...

Freitag, 31.07.2009, 16:07 Uhr

Steinfurt - Eingeweiht wird er am 9. August (Sonntag) mit einer Sternfahrt , doch schon jetzt wird der erste Bauabschnitt des Alleenradweges zwischen Rheine und Burgsteinfurt genutzt wie die Straßen in New York zur Rush-Hour, so Landrat Thomas Kubendorff . Um 14.15 Uhr wird am 9. August vom Kreishaus in Steinfurt und vom Friedhof in Hauenhorst gestartet, ehe um 15 Uhr am Alten Bahnhof in St. Arnold die offizielle Eröffnung stattfinden wird. Dort kann bis 18 Uhr mit einer Draisine auf einer 800 Meter langen Strecke gefahren werden. Es werden regionale Köstlichkeiten serviert, und die Volker-Leiß-Band spielt dazu. In Burgsteinfurt sind historische Räder und eine Riesentandem dabei.

Bereits am Donnerstag (6. August) werden Rennradfahrer die Strecke testen.

An die ersten Gespräche, die 2006 mit der Eisenbahnentwicklungsgesellschaft geführt wurden, erinnerte Franz Niederau gestern bei der Vorstellung des Programms. Im ersten Abschnitt wurden 1,4 Millionen Euro verbaut, für 300 000 Euro wurde die Trasse erworben. Im zweiten Abschnitt des Acht-Millionen-Projektes bis Horstmar müssen mehrere Brücken für Radler brauchbar gemacht werden, so Niederau. Im letzten Abschnitt geht es dann weiter bis Coesfeld.

„Die Bürger warten auf den Radweg “, zeigte sich auch der Vorsitzende der Leader-Arbeitsgemeinschaft Steinfurter Land, Horstmars Bürgermeister Robert Wenking, überzeugt. Der Radweg sei eine Wertsteigerung für die Region, so Wenking weiter. Für eine gemeinsame, einheitliche Vermarktung wurde inzwischen ein Büro beauftragt.

Das Interesse an dem Radweg ist schon jetzt so groß, dass die Arbeiten daran fast schon behindert werden. Dies erhöhe den Druck, die weiteren der drei Bauabschnitte zu realisieren, so Neuenkirchens Bürgermeister Wolfgang Hüppe. Er freut sich, dass der Eisenbahn-Club Nordwest-Münsterland mit im Boot ist, und in St. Arnold unter anderem zwei Waggons aufstellen wird.

Für Rheine sei ein direkter Anschluss an die Bahn wichtig, betonte deren Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Rheine kommen und dann aufs Rad steigen, um die Region mit Körper und Geist zu erfahren. müsse die Devise lauten.

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