Kreis Steinfurt
Ministerin Thoben bringt Bewilligungsbescheid mit

Freitag, 16.04.2010, 15:04 Uhr

Kreis Steinfurt - Zusammen mit NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben und dem Tecklenburger Landtagsabgeordneten Wilfried Grunendahl stellte der Europaparlamentarier Dr. Markus Pieper am Donnerstag in Lotte eine neue Broschüre „Europa fördert NRW - Ein Überblick“ vor. In der laufenden Förderperiode von 2007 bis 2013 habe der Kreis Steinfurt bis heute alleine aus Ziel II-Mitteln Zuwendungen von 1,9 Millionen Euro für insgesamt sieben Projekte erhalten: Für das Kreis-Projekt „energieautark 2010“ ebenso wie für einen Raderlebnisweg im Emsdettener Venn oder die touristische Erschließung der Emsauen bei Emsdetten in dem Projekt „Emsaue ganz nah“.

Als großen politischen Erfolg bewertete es Pieper, dass es der CDU gelungen sei, die „Förder-Einbahnstraße ins Ruhrgebiet“ aufzubrechen. NRW habe 18 Millionen Einwohner und nicht nur 4,8 Millionen im Ruhrgebiet. Nach dem Motto „Stärken stärken“ könnten nun alle Regionen von EU-Mitteln profitieren.

Besonders die Vergabe der Gelder über Wettbewerbe habe sich bewährt, sagte Christa Thoben. Dass der Kreis so fast zwei Millionen Euro „abgegriffen“ habe, sei keine politische Gefälligkeit gewesen, sondern in prämierungswürdigen Projekten begründet. Hinzu kämen die Mittel für die beiden Leader-Regionen im Kreis und für den NRW-Klimaschutzpreis, den Saerbeck erhalten habe

Die neue Förderperiode ab 2013 werde „nicht einfach“, meinte Pieper und Thoben betonte: „Wir baggern jetzt schon.“ Die neuen Beitrittsländer wollten wieder die Strukturschwäche als Hauptkriterium der Förderung einführen, aber: „Das kann nicht unser Interesse sein“, meinte Thoben.

Und auch eine kleine Überraschung hatte die Ministerin im Geäck: Einen Bewilligungsbescheid über knapp 23 000 Euro für den Ideenwettbewerb, den die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, WESt, zur Verbesserung der Breitbandversorgung im Kreis ausgeschrieben hatte. „Nicht viel, aber sehr wichtig“, kommentierte Thoben. Als eine der Hauptlehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise bezeichnete sie die Stärkung der NRW-Bank. Auch künftig müsse deren Eigenkapitalausstattung gestärkt werden.

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