Olympia London 2012
Quartett greift nach Medaillen

Kreis Steinfurt -

Am Freitag beginnen die olympischen Sommerspiele in London. Aus dem Kreis Steinfurt sind vier Sportler dabei. Medaillenchancen haben sie allesamt.

Dienstag, 24.07.2012, 19:07 Uhr

In diesem Jahr ist es „nur“ ein Quartett, das eng mit dem Kreis Steinfurt verbunden ist und ab kommenden Freitag bei den Olympischen Spielen in London an den Start geht. Die Reiter aus Riesenbeck fehlen diesmal ebenso wie Judoka Benjamin Behrla aus Emsdetten. Die vier Topp-Athleten sind jeder für sich eine Medaillenhoffnung im deutschen Team.

Christine Wenzel aus Ibbenbüren hat vor vier Jahren in Peking die Bronzemedaille im Skeet-Schießen geholt, war 2007, 2009 und 2011 Weltmeisterin und ist auch diesmal eine Medaillen-Favoritin.

Silke Spiegelburg, die lange für den TV Lengerich startete und bis heute in Lengerich verwurzelt ist, startet zum dritten Mal bei Olympia im Stabhochsprung. Ihren siebten Platz in Peking könnte die deutsche Rekordhalterin (4,82 m) in London durchaus verbessern.

Für Jonas Reckermann aus Rheine sind es nach Athen die zweiten Spiele. Zusammen mit seinem Partner Julius Brink gilt das Beachvolleyball-Duo als amtierender Europameister als einer der Topp-Favoriten für Edelmetall.

Schon die vierten olympischen Spiele warten in London auf den Emsdettener Kanuten Tim Wieskötter. Er holte im Zweier-Kajak über 500 Meter schon Gold (2004 in Athen), Silber (2008 in Peking) und Bronze (2000 in Sidney). Auch diesmal könnte der Sportsoldat für eine Medaille gut sein.

Aber nicht nur auf der Ebene des absoluten Spitzensports steht der Kreis recht gut da. Ein aktuelles Ranking des WDR erkennt dem Kreis Steinfurt, zusammen mit dem Kreis Paderborn, einen fünften Rang zu in der Antwort auf die Frage „Welche Region in NRW ist am sportlichsten?“. Damit liegt der Kreis zwar hinter dem Kreis Warendorf (Platz 2) und dem Kreis Coesfeld (Platz 3), aber noch vor der Stadt Münster (Platz 6). Spitzenreiter der insgesamt 50 Kreise und kreisfreien Städte ist der Kreis Höxter. Schlusslicht die Stadt Wuppertal. Kriterien des Rankings waren u. a. die Quadratmeterzahl von Sportflächen, Parks, Spiel- und Bolzplätze, die Anzahl der Sportvereine, die Vereinsmitglieder, der Anteil Normalgewichtiger und Nichtraucher, die Auslastung der Sportlehrer und die Sportabzeichen- und Medaillenverteilung.

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