Kampagne der Kreispolizeibehörde Steinfurt
Hände weg vom Handy

Kreis Steinfurt -

Bereits seit März ist ein Bus der Westfälischen Verkehrsgesellschaft auf der Linie 7 im Kreisgebiet unterwegs, der mit originellen Cartoons auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hinweist. Jetzt transportieren zwei weitere Busse die Botschaft durch den Kreis Steinfurt.

Freitag, 30.06.2017, 17:06 Uhr

Zwei weitere Busse der Westfälischen Verkehrsbetriebe rollen mit der Botschaft „Lenk dich nicht app“ durch den Kreis. Bei der Vorstellung gestern dabei waren (v.l.).: Polizeihauptkommissar Jürgen Bauland, Landrat Dr. Klaus Effing, Leitender Polizeidirektor Frank Fichtner, Sparkassenpressesprecher Thorsten Laumann und WVB-Geschäftsführer André Pieperjohanns.
Zwei weitere Busse der Westfälischen Verkehrsbetriebe rollen mit der Botschaft „Lenk dich nicht app“ durch den Kreis. Bei der Vorstellung gestern dabei waren (v.l.).: Polizeihauptkommissar Jürgen Bauland, Landrat Dr. Klaus Effing, Leitender Polizeidirektor Frank Fichtner, Sparkassenpressesprecher Thorsten Laumann und WVB-Geschäftsführer André Pieperjohanns.

Bereits seit März ist ein Bus der Westfälischen Verkehrsgesellschaft auf der Linie 7 im Kreisgebiet unterwegs, der mit originellen Cartoons auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hinweist. Die Aktion geht auf die Kampagne „Lenk Dich nicht app“ der NRW-Polizei zurück. (wir berichteten). Für Dr. Klaus Effing war ein Bus zu wenig, der die Botschaft durch den Kreis Steinfurt transportiert. Der Landrat hat sich dafür eingesetzt und die Unterstützung der Westfälischen Verkehrsgesellschaft und der Kreissparkasse Steinfurt bekommen, dass jetzt zwei weitere Busse mit dem Appell über die Straßen rollen, sich hinterm Steuer nicht von Anrufen und Nachrichten auf dem Mobiltelefon ablenken zu lassen.

Wie begründet die Aktion ist, zeigt ein Blick auf die Unfallentwicklung. Allein in diesem Jahr haben sich im Kreis Steinfurt vier Verkehrsunfälle mit fünf Toten im Kreis Steinfurt ereignet, bei denen nach Angaben der Polizei definitiv zum Unfallzeitpunkt von den Fahrern ein Handy benutzt wurde. Von insgesamt 112 Unfällen mit Schwerverletzten dürften etwa 20 Prozent auf Ablenkung zurückzuführen sein, so die Polizei. Die Dunkelziffer läge deutlich höher.

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