Tödlicher Unfall zwischen Nordwalde und Borghorst
Vater und Sohn bei Kollision auf B 54 gestorben

Steinfurt -

(Aktualisiert) Ein tragischer Unfall kostete am Mittwochnachmittag auf der B 54 zwischen Nordwalde und Borghorst zwei Menschen das Leben. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 46-Jährigen und seinen achtjährigen Sohn.

Donnerstag, 17.05.2018, 16:18 Uhr

Auf der B54 hat sich gegen 14.45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Auf der B54 hat sich gegen 14.45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Foto: Bernd Schäfer

In Höhe des Gewerbegebiets Wilmsberg raste ein Kleinwagen aus zunächst noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Lastwagen zusammen.

Gegen 14.45 Uhr war der Renault Twingo auf der in diesem Bereich zweispurigen Fahrbahn in Richtung Gronau unterwegs. Direkt vor der Brücke, die als Verlängerung der Färbereistraße über die Bundesstraße dient, muss der oder die Fahrer/-in (genauere Angaben wurden zunächst noch nicht gemacht) die Kontrolle über des Fahrzeug verloren und es in den Gegenverkehr gelenkt haben.

Auch der in Richtung Münster entgegen kommende Lkw-Fahrer, der unverletzt blieb, hatte offenbar keine Zeit mehr, zu reagieren, an der Unfallstelle waren auf den ersten Blick keine Bremsspuren erkennbar.

Gutachter untersuchen Unfallhergang

Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen des Renault feststellen, der herbeigerufene Rettungshubschrauber und die Rettungswagen rückten unverrichteter Dinge wieder ab. Bei den Toten handelt es sich laut Polizeiauskunft von Donnerstag um einen 46-jährigen Mann und seinen achtjährigen Sohn aus dem Landkreis Emsland.

Aufgrund der Straßensperrung bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen Staus, auch die Ausweichstrecken durch die Borghorster Innenstadt waren zeitweise völlig überlastet. Wie lange die Sperrungen anhalten würden, konnte die Polizei zunächst nicht beantworten, da Gutachter angefordert wurden, um die Unfallstelle zu untersuchen und den Hergang des Geschehens zu rekonstruieren. Um 21.38 Uhr wurde die Bundesstraße schließlich wieder freigegeben.

Die Steinfurter Feuerwehr war mit jeweils einem Zug aus Burgsteinfurt und Borghorst vor Ort, die mit insgesamt sieben Großfahrzeugen und 34 Kräften an der Unfallstelle im Einsatz waren.

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