Grubenwehr-Nachfolgenutzung in Ibbenbüren
Deutliche Abfuhr für Vorstoß der SPD

Kreis Steinfurt -

Dr. Martin Sommer hat der Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion, ob die Anlagen der Ibbenbürener Grubenwehr nach der Zechenschließung vielleicht von der Feuerwehr des Kreises Steinfurt weiter genutzt werden können (wir berichteten), eine deutliche Abfuhr erteilt. Der Kreisdirektor war am Mittwoch eigens in den Bauausschuss gekommen, um klarzustellen: „Hier wird in fachlicher Hinsicht einiges durcheinander geworfen.“

Freitag, 18.05.2018, 15:05 Uhr

Sommer machte deutlich, dass im Feuerwehrgebäude Rheine eine (nicht einmal abgeschriebene) voll funktionsfähige Atemschutzübungsstrecke zur Verfügung stehe. Der Vertrag laufe erst 2028 aus. Was danach passiere, müsse erst, auch im Hinblick auf die technische Weiterentwicklung, 2025/ 2026 entschieden werden. Insofern sei diese Frage im Moment völlig unnötig.

Was eine Unterbringung einer neuen Kreisleitstelle nach Auslauf des Mietvertrages in Rheine betrifft, so machte Sommer unmissverständlich klar, dass diese Einrichtung unmittelbar an den Dienstsitz des Landrates angebunden werden müsse. So sehen es auch die Neubaupläne vor, die eine Unterbringung der Einheit in eine Verwaltungsneubau auf dem Kreishaus-Gelände in Steinfurt vorsehen. Dass die Leitstelle überhaupt einmal nach Rheine gekommen sei, das sei auf einen politischen Beschluss zurückzuführen gewesen. Im Zuge der Kommunalreform Mitte der 1970er Jahre seien, nachdem entschieden war, dass Steinfurt weiterhin Sitz der Kreisverwaltung bleibt, Zugeständnisse gemacht worden. Rheine sollte eine bedeutende Kreiseinrichtung bekommen. Rein rechtlich betrachtet, gehöre, so setzte Sommer der Diskussion ein Ende, die Leitstelle zwingend nach Steinfurt.

Auf den Einwurf von Markus Gerweler (SPD), den Grubenwehr-Standort dennoch nicht aus den Augen zu verlieren, fügte der Kreisdirektor an: „Es ist nicht so, dass wir das alles übersehen haben.“

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