Sängerkreis Nordwestfalen ehrt während zentraler Jubilarfeier seine langjährigen Mitglieder
Singen macht Laune

Kreis Steinfurt -

Im Verlauf einer zentralen Feier hat der Sängerkreis Nordwestfalen am Sonntag 48 Sänger aus 21 Chören für 40-jährige Mitgliedschaft und aktive Gesangstätigkeit geehrt. Gastgeber und musikalischer Gestalter war der Gemischte Chor Sinningen.

Dienstag, 16.10.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.2018, 06:00 Uhr
In der Mehrzweckhalle in Emsdetten-Sinningen hat der Sängerkreis Nordwestfalen am Sonntag langjährige Mitglieder ausgezeichnet.
In der Mehrzweckhalle in Emsdetten-Sinningen hat der Sängerkreis Nordwestfalen am Sonntag langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Foto: Werner Schneider

Im Verlauf einer zentralen Feier hat der Sängerkreis Nordwestfalen am Sonntag 48 Sänger aus 21 Chören für 40-jährige Mitgliedschaft und aktive Gesangstätigkeit geehrt. Gastgeber und musikalischer Gestalter war der Gemischte Chor Sinningen. Dessen Vorsitzender Norbert Reinsch bezeichnete die Veranstaltung als krönenden Abschluss der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Chores.

Die vom Präsidenten und der Vertreterin der Länderversammlung des Deutschen Chorverbandes, Christian Wulff und Regina van Dinther, unterschriebenen Urkunden haben die SK-Kreisvorsitzende Rosemarie Deiters und Schriftführerin Heike Bünker mit Landeschorleiterin Claudia Rübben-Laux überreicht.

Das Eröffnungslied „Morning has broken“ passte zu dem wundervollen Morgen, meinte Deiters. Singen macht Laune, ergänzte Chorleiter Michael Niepel. Marita Haude, stellvertretende Bürgermeisterin, machte Werbung für die Musikstadt Emsdetten. Hans Lüttmann begleitete die Ehrung mit seiner Gitarre.

Claudia Laux-Rübben, Landeschorleiterin, hielt in ihrer Festrede ein Plädoyer für den Chorgesang. 3,2 Millionen Menschen seien in 60 000 Chören aktiv. Dabei erfreue sich das „Rudelsingen“ immer größerer Beliebtheit. Den Chören empfahl sie, neue Wege zu wagen. Dazu gehöre auch das fremdsprachliche Singen. Die Konzerte könnten auch an ungewöhnlichen Orten stattfinden – beispielsweise in Speditions- oder Autohallen, Fabriken oder Scheunen. Sie selbst habe als Chorleiterin bereits mit außergewöhnlichen Auftrittsorten gute Erfahrungen gemacht. Jedoch sollte man „das Alte“ nicht über Bord werfen. Stücke von Friedrich Silcher (1789-1860) würden auch heute noch bei jüngeren Sängern gut angenommen. Den verdienten Jubilaren rief sie zu: „Gebt Eure Begeisterung zum Singen weiter und posaunt Euren Chorgesang in die Welt hinaus“.

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