WLV-Kreisverbandsspitze trifft Bundesministerin Anja Karliczek
Neue Düngeverordnung macht Landwirten Sorgen

Kreis Steinfurt -

„Die Landwirtschaft macht sich wegen der neuen Düngeverordnung große Sorgen“, hat Albert Rohlmann, Vorsitzender des WLV-Kreisverbandes Steinfurt, Anja Karliczek (MdB, CDU) mit auf den Weg nach Berlin gegeben.

Montag, 04.03.2019, 15:55 Uhr
Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek (3.v.l.) mit ihrer Referentin Anne Raffel im Gespräch mit den Spitzen des Steinfurter WLV-Kreisverbandes (v.l.): Vorsitzender Albert Rohlmann, Kreisgeschäftsführer Franz-Georg Koers und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Spieker und Benedikt Langemeyer.
Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek (3.v.l.) mit ihrer Referentin Anne Raffel im Gespräch mit den Spitzen des Steinfurter WLV-Kreisverbandes (v.l.): Vorsitzender Albert Rohlmann, Kreisgeschäftsführer Franz-Georg Koers und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Spieker und Benedikt Langemeyer.

„Die Landwirtschaft macht sich wegen der neuen Düngeverordnung große Sorgen“, hat Albert Rohlmann , Vorsitzender des WLV-Kreisverbandes Steinfurt, Anja Karliczek (MdB, CDU ) mit auf den Weg nach Berlin gegeben. „Die Grenzwerte sind soweit verschärft worden, dass wir die Pflanzen auf dem Acker kaum mehr ernähren können. Da ist die Bundeslandwirtschaftsministerin völlig übers Ziel hinausgeschossen“, so Rohlmann.

Karliczek habe die Sorgen der Landwirte in ihrem Wahlkreis ernstgenommen, schreibt der WLV nach dem Treffen mit der Bundesbildungs- und Forschungsministerin aus Brochterbeck. Sie erklärte: „Ich werde sehen, ob ich da Gespräche führen kann.“

Auch wenn der Bildungsbereich in die Zuständigkeit der Bundesländer gehört, diskutieren Rohlmann, seine Stellvertreter Carsten Spieker und Benedikt Langemeyer sowie Kreisgeschäftsführer Franz-Georg Koers mit der Ministerin das verzerrte Bild der modernen Landwirtschaft in den Schulbüchern. Das Bundesbildungsministerium entwickelt derzeit eine Schul-Cloud, über die Unterrichtsmaterialien für Lehrer digital zur Verfügung gestellt werden sollen. Ein „ganzheitlicher Ansatz“ der Unterrichtsthemen würde auch den Bereich Ernährung und Landwirtschaft als Thema in Schulprojekten befördern.

Die flächendeckende Digitalisierung, die auch die moderne Landwirtschaft dringend benötigt, sei der Bundesbildungsministerin ein wichtiges Anliegen. Der ländliche Raum liege ihr am Herzen. Die „weißen Flecken“ auf der LTE-Karte müssten dringend weg, fügte Karliczek an. „Mit modernster Technik ist es uns Landwirten möglich, noch mehr für die Gewässer und für den Natur- und Umweltschutz zu tun“, erklärte Albert Rohlmann zum Abschluss des Gesprächs.

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