160 Jahre Kolpingwerk: Anja Karliczek feiert mit
Ministerin spricht Mut zu

Kreis Steinfurt -

Der Diözesanverband hatte anlässlich des 160-jährigen Bestehens des Kolpingwerkes im Bistum Münster die aus Brochterbeck stammende Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, nach Saerbeck eingeladen.

Dienstag, 16.04.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 16:56 Uhr
Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Susanne Deusch, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Uwe Slüter (Geschäftsführer des Kolpingwerkes), Harold Ries (Diözesanvorsitzender) und Sonja Wilmer-Kausch (Verbandsreferentin im Kolpingwerk) waren zu Gast in Saerbeck.
Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Susanne Deusch, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Uwe Slüter (Geschäftsführer des Kolpingwerkes), Harold Ries (Diözesanvorsitzender) und Sonja Wilmer-Kausch (Verbandsreferentin im Kolpingwerk) waren zu Gast in Saerbeck.

Gemeinsam zum Thema „Christliches Engagement in Kirche und Gesellschaft“ diskutierten Kolping-Mandatsträger aus Kolping und Politik im Kreisverband Steinfurt mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU). Zum 160-jährigen Bestehen des Kolpingwerkes im Bistum Münster hatte der Diözesanverband die aus Brochterbeck stammende Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, nach Saerbeck eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung des Büros von Anja Karliczek.

„Wie gehen wir miteinander um? Werden christliche Werte in der Politik noch geschätzt?“ war eine der provokanten Fragen direkt zu Beginn der Diskussion. Kolpingschwester Anja Karliczek: „Wir bringen uns als Christen immer wieder ein. Wir brauchen aber mehr Mut für unseren Standpunkt im politischen Alltag.“ Und: „Wir müssten für unsere Werte lauter werden, um bei den vielen Einflüssen unserer Zeit gehört zu werden.“ Wichtig sei ihr, „den fairen und respektvollen Umgang miteinander vorzuleben und beizubehalten“. Dies gelte auch für Politiker: „Die Wortwahl wird parteiübergreifend schärfer und die Kompromissbereitschaft nimmt ab. Wir sollten in der politischen Diskussion wieder so miteinander umgehen, dass man sich anschließend noch die Hand geben kann.“

In der Diskussion mit Susanne Deusch (BDKJ) stellten sie heraus, dass die kirchlichen Jugendverbände beispielhaft vorangingen „Hier wird fairer Umgang in politischen Diskussion gelernt und gelebt!“.

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