Neu- und Umbau des Berufskollegs Rheine
Budget auf 20 Millionen Euro festgesetzt

Kreis Steinfurt -

Das Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt wird im Bereich der Gebäudeteile C und D neu- und umgebaut. Der Kreisschulausschuss beschloss, dass ein Planungswettbewerb durchgeführt und das Planungsbüro mit dem wirtschaftlichsten Angebot bis zur Entwurfsphase beauftragt wird.

Dienstag, 01.10.2019, 16:58 Uhr
Die Gebäudeteile C und D des Berufskollegs Rheine sollen Neu- und umgebaut werden.
Die Gebäudeteile C und D des Berufskollegs Rheine sollen Neu- und umgebaut werden. Foto: Rapreger

Der Neu- und Umbau am Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt soll bis zum Frühjahr 2024 umgesetzt werden. Deshalb beschloss der Kreisschulausschuss am Montagabend einstimmig, dass ein Planungswettbewerb durchgeführt und das Planungsbüro mit dem wirtschaftlichsten Angebot bis zur Entwurfsphase beauftragt wird. Das Budget des Projekts wird auf 20 Millionen Euro festgesetzt.

Die Projektgruppe Bildung und Region „biregio“ aus Bonn-Bad Godesberg stellte ihre Ergebnisse der Untersuchung vor. „Unsere Schulbauberatung wurde immer vom Berufskolleg begleitet“, betonte „biregio“-Geschäftsführer Wolf Krämer-Mandeau . So stellen sich das Kollegium und die Schüler der 20 Ausbildungsberufe eine Abkehr der „preußischen Flurschule“ vor, die nur durch einen Verzicht von Räumen erreicht werden kann. „biregio“ errechnete einen Verzicht von 35 Räumen. Vier Varianten mit geschätzten Kosten in Höhe von etwa 17 bis rund 25 Millionen Euro wurden daraufhin ausgearbeitet. „Wobei es auf die Variante zwei hinausgelaufen ist. Sie bündelt nach unserer Ansicht die meisten Vorteile“, teilte Wolf Krämer-Mandeau mit. Auf rund 19 Millionen Euro schätzt die Projektgruppe die Kosten dieser Variante. Dieser Kostenschätzung liege nur ein Raumprogramm und keine Planung zugrunde, so dass sie eine (noch) hohe Ungenauigkeit aufweise, schreibt die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage. Und weiter: Auch wenn die Kostenschätzung nur bedingt belastbar sei, werde sie als Richtgröße benötigt, um den Finanzierungsrahmen auch als Vorgabe für den Architekturwettbewerb zu definieren. Insofern habe dieser Betrag nicht die Qualität einer Kostenschätzung, sei aber als Budget finanziell bindend. Der Neubau sollte die zentralen Verwaltungsflächen (Sekretariate, Leitung, Lehrerzimmer) beherbergen und den neuen Haupteingang des Berufskollegs aufnehmen. Eine Konzentration aller Direktorenzimmer und Besprechungsräume sowie Schülerverwaltungs- und Zeugniserstellungsräume im Neubau wird nicht als not-wendig erachtet.

Der Kreisschulausschuss stellte sich die Frage, weshalb keine Mensa mitgeplant worden sei. „Wir sind kein klassischer Ganztagsbetrieb“, sagte Benedikt Karrasch, schulischer Leiter des Berufskollegs Rheine. „Allerdings wäre bei einer Zusammenlegung der Berufskollegs aus heutiger Sicht eine Mensa durchaus gewünscht“, so Karrasch weiter.

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