Altenberge
Alte Schätzchen kommen

Dienstag, 29.06.2010, 11:06 Uhr

Altenberge - Mehrere tausend Besucher und rund 500 Oldtimertraktoren aller Fabrikate werden am 31. Juli und 1. August am Schlepper- und Gerätemuseum in Kümper erwartet. „Wir machen das auch, um das Museum zu finanzieren“, sagt Adolf Harenbrock . Er gehört zum Organisationsteam, das sich seit Monaten schon mit der Vorbereitung beschäftigt. Durch die neuen Räumlichkeiten, 500 Quadratmeter sind dazu gekommen (die WN berichteten), muss der 120 Mitglieder starke Verein auch mehr Pacht zahlen. „Wir sind froh, dass das Gebäude jetzt unter Denkmalschutz steht und die Familie Wesseler das alles unterstützt. Mittelfristig brauchen wir eine Konzeption zur Finanzierung“, sagt Harenbrock. Und auch wenn die Finanzlage der Gemeinde schwierig sei: „Sie wird sich damit beschäftigen müssen“, erklärt der Schlepperfreund. Er kenne kein Museum im weiten Umfeld, das nicht von öffentlicher Hand getragen werde. Bei den Mitgliedsbeiträgen sei bereits das obere Level erreicht. „Der muss auf Dauer gesenkt werden“, sagt Harenbrock.

Momentan bereitet der Verein nicht nur das große Oldtimertreffen vor, bei dem übrigens erstmalig die Landstraße von der Abfahrt nach Hohenholte bis zur Wesseler Kreuzung gesperrt wird, sondern auch ein Museumskonzept. „Wir sind in Gesprächen mit der Universität Münster “, verrät Harenbrock. Das soll dann als Grundlage für Anträge dienen. Harenbrock: „Wir prüfen auch, welche Fördertöpfe es gibt, von denen wir vielleicht profitieren können.“

Bisher, so berichtet Harenbrock, habe man mit den Feldtagen die Unterdeckung des Vereins finanzieren können. Das reiche jetzt aber nicht mehr aus. Dass das geplante Schleppertreffen den Verein dieses Jahr da gerade Recht kommt, muss er nicht betonen. Knapp 400 Anmeldungen von alten Traktoren sind bereits eingegangen. Sie werden mit ihren Besitzern nach Kümper kommen. Dort wird eine 40 000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche Platz genug bieten, damit sich die Oldtimertrecker richtig präsentieren können. die Westfälischen Nachrichten sind exklusiver Medienpartner der Veranstaltung

Viele der Besitzer werden über Nacht bleiben. Die Besucher können das „Fahrerlager“ besichtigen und mit den Eigentümern fachsimpeln.

„Kinder werden freien Eintritt haben“, berichtet Harenbrock. Trampolinspringen, Hüpfburg, Sandburgen bauen und zahlreiche andere Programmpunkte sollen beim Nachwuchs für Kurzweil sorgen. „Natürlich werden die Gäste die alten Landmaschinen auch in Aktion sehen“, sagt Harenbrock.

Die Bereitschaft der Mitglieder, sich für das Treffen zu engagieren sei extrem hoch, freut er sich und zeigt die Anstecknadel, die extra hergestellt wurde und die jeder Besucher bekommt.

Der Eintritt wird für Erwachsene drei Euro kosten, der Anstecker ist inklusive. Bei der Schoppenparty für Alle am 31. Juli ist der Eintritt frei, es gibt keine Musik. „Wir wollen, dass man sich unterhalten kann.“

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