Altenberge
Viel Samba und ein paar Tropfen

Sonntag, 29.08.2010, 17:08 Uhr

Altenberge - 21.30 Uhr: Flackernde Fackeln und Kerzen tauchen die Kirchstraße in gemütliches Licht, immer mehr Leute schlendern vorbei an den Geschäften, die noch bis 24 Uhr geöffnet haben. Aber Ulli Krass weiß ganz genau, dass das diesjährige „ Moonlightshopping “ nicht an die Erfolge der vergangenen zwei Jahre anknüpfen wird: „Das Wetter können wir nicht beeinflussen und es entscheidet eben über den Ausgang. Viele bleiben weg, weil sie denken, es würde gleich regnen.“ Dabei bleibt es trocken, nur vereinzelnd fallen ein paar Tropfen.

Den Kopf in den Sand stecken muss die Werbegemeinschaft aber nicht: Auch die dritte Auflage des „Moonlightshopping“ war kein Misserfolg. „In Anbetracht des Wetters sind wir ganz zufrieden“, betonte Krass später am Abend, „da können wir nichts dran machen.“ Unglücklich war nicht zuletzt auch der Umstand, dass zur gleichen Zeit in Nordwalde die dortige Werbegemeinschaft eine „Sommernacht“ veranstaltet hatte. Eine solche Überschneidung soll nicht noch einmal passieren.

Damit aber nicht genug: Marion Dertwinkel, die in den Jahren zuvor den Kirchplatz mit ihren Kleinkunstartikeln so schön geschmückt hatte, konnte wegen eines vollgelaufenen Kellers nicht wie geplant mitmachen. Und Anneliese Plettendorf zog einen trockenen, länger leer stehenden Verkaufsraum am Marktplatz der Fußgängerzone vor, was weitere Lücken auf der Kirchstraße riss. Zudem fiel „Casa Nova“ mit seinem Cocktailstand auf dem Marktplatz aus.

Dort sorgte - wie im Jahr zuvor auch - „Manga Maluca“ mit einer Mischung aus Samba, Samba-Funk und Reggae bis hin zu Jazz-Melodien für Stimmung, während „Blue Notes“ den Kirchplatz beschallten, wo die CDU ihr traditionelles „Don Camillo“-Fest veranstaltete und sich bald die meisten Besucher sammelten. Darunter Rebekka Michalke, an der das „Moonlightshopping“ in den vergangenen Jahren immer vorbei gegangen war: „Aber mir gefällt die Musik und die Atmosphäre“, meinte die 28-Jährige. „Vor allem ist es etwas für Jung und Alt. Das finde ich toll.“ Den Termin (immer der letzte Freitag der großen Ferien) wird sie sich merken und im kommenden Jahr wieder dabei sein - dann bei hoffentlich besserem Wetter.

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