Lokales Bündnis für Familien zieht Bilanz
Ohne Betreuung läuft nichts

Altenberge -

1200 Kinder nahmen an der „Sommer- und Herbstause“ teil. Die Organisatoren sind zufrieden.

Samstag, 08.12.2012, 14:12 Uhr

Lokales Bündnis für Familien zieht Bilanz : Ohne Betreuung läuft nichts
Organisieren die „Sommer- und Herbstsause“ (v. l.): Ulrike Reifig, Franziska Mahlmann, Ulla Wilken, Gerburg Everhard, Doris Hinkelammert, Christina Matthoff und Ilknur Dahlhaus. Foto: mas

Die Zahlen sind beeindruckend: 51 unterschiedliche Angebote, 88 Termine und 1000 Teilnehmer. Die Mitglieder des Arbeitskreises „ Sommersause “ des Lokalen Bündnisses für Familie trafen sich am Donnerstagabend, um Bilanz zu ziehen. Die Mehrzahl der Angebote in den Ferien traf offenbar den Geschmack der Kinder und Eltern. Auch die zwölf Termine für Familien waren ruckzuck ausgebucht. „Es ist beeindruckend, was die einzelnen Vereine, Gruppen und Firmen auf die Beine stellen“, freute sich Ulrike Reifig.

Seit 2010 bündelt das Lokale Bündnis für Familien die Ferienangebote, stellt ein umfangreiches Programm zusammen und organisiert die Anmeldung. Das Konzept der Betreuung basiert auf zwei Säulen, der verlässlichen Betreuung in den ersten drei Wochen der Sommerferien und aus dem Ferienprogramm während der gesamten Sommerferien.

Das verlässliche Angebot in den ersten drei Wochen organisiert die Offene Ganztagsschule (OGS). Erstmals fand in diesem Jahr das Angebot in der Soccerhalle und nicht in der Schule statt. „Das hat sich bewährt“, bilanzierte Christina Matthoff , Mitglied des Arbeitskreises und Zweite Vorsitzende des TuS Altenberge . „Denn wer möchte schön gern auch in den Ferien zur Schule gehen?“, begrüßte Matthoff den Wechsel in die Soccerhalle.

Dass die Betreuung der OGS von Jahr zu Jahr an Bedeutung zunimmt – auch das lässt sich anhand von Zahlen dokumentieren: 2010 nahmen 68 Schüler teil, 2011 90 und 2012 über 120. Eine Befragung unter den Eltern der teilnehmenden Kinder habe gezeigt, dass nur mit diesem Angebot die Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich sei, so Reifig.

Erstmals wurde in diesem Jahr die „Herbstsause“ angeboten, die sich ebenso einer sehr großen Resonanz erfreute. Die Fakten: 15 unterschiedliche Angebote, 22 Termine und 200 Teilnehmer.

Auch 2013 soll die „Sommer- und Herbstferiensausen“ angeboten werden. Insbesondere die Schulferien stellen Eltern und Unternehmen vor „große Schwierigkeiten, die Kinderbetreuung zu gewährleisten“, so Reifig. Deshalb müsse es das Ziel sein, künftig noch mehr Altenberger Unternehmen und die Werbegemeinschaft in das Ferienprogramm mit einzubeziehen. Reifig: „Es müssen für alle Betroffenen praktikable Lösungen entwickelt werden.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1332332?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F698583%2F1781891%2F
Ampeltrittbretter: Günstige Innovation oder sinnlose Geldverschwendung?
Pro & Contra: Ampeltrittbretter: Günstige Innovation oder sinnlose Geldverschwendung?
Nachrichten-Ticker