Frühjahrskonzert des Musikzugs der Feuerwehr
Wunderbare Melodien

Altenberge -

Ein tolles Programm hatte sich der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge für das Frühjahrskonzert ausgesucht. Der Gäste im ausverkauften Saal Bornemann waren zufrieden.

Montag, 18.03.2013, 15:03 Uhr

Blasmusik ist mehr als nur Märsche und Polka – zumindest wenn man das mitreißende Frühjahrskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge am Sonntagnachmittag im restlos ausverkauften Saal Bornemann erlebten durfte. Der Musikzug hat sich in den vergangenen Monaten intensiv auf dieses Konzert vorbereitet. Diese Vorarbeit unter der versierten Leitung von Dirigent Joachim Bahr hat sich ausgezahlt, der Musikzug überzeugte mit einem hohen spieltechnischen Niveau.

Für den Ersten Vorsitzenden Heinz Theile war es ein Vergnügen, die vielen Besucher begrüßen zu können. Aber statt einer langen Rede überließ er lieber der Musik den Vorrang. Was die 25 Blasmusiker im Alter von 15 bis 76 Jahren dann, unterstützt durch eine punktgenaue Schlagzeuggruppe, auf die Bühne brachten, war beachtenswert. Mit leichten Popmelodien startete der Musikzug in ein ganz abwechslungsreiches Programm. Wunderbare Melodien erfüllten bei dem Popsong „One Moment in Time“ von Albert Hammond den Saal. Mit großem Feingefühl war unter dem Dirigat von Joachim Bahr ein facettenreicher Klang geschaffen worden, auf dem sich die wunderbare Melodie eindrucksvoll entfalten konnte.

Mit kleinen Moderationen führten Verena Wesbuer und Miriam Holstegge durch den Nachmittag, wussten so manch kleine Anekdote über die Entstehung der einzelnen Songs zu erzählen. Bei den „Highlights from Robin Hood“ konnte man sich treiben lassen, sogar ein junges Paar tanzte beim „Second Waltz“ von Dimitri Schostakovitsch durch den Saal.

Aber das Programm hielt noch einige musikalische Überraschungen für das begeisterte Publikum bereit. Neben so bekannten Weisen wie die „Antonia Polka“ und den „Gruß an Kiel“ präsentierte der Musikzug noch ein mitreißendes „Best of Phil Collins“. Hier waren Melodien wie „Easy love“, „Groovy of love“ und „Another day in Paradise“ zu einem gefühlvollen Medley zusammengefügt worden, bei dem die Zeit wie im Fluge verging. Natürlich war der Musikzug auch bei Märschen ganz in seinem Element.

Als großes Finale widmete sich der Musikzug Joe Cocker. Seit Woodstock sind seine Songs quasi Allgemeingut geworden und mit einem Medley aus „Unchain my heart“, „You are so beautiful“, „Sumer in the city“ und „You can leave your hat on“ schloss ein Konzert, das neben einem großen Unterhaltungswert auch das hohe Niveau des Musikzuges deutlich machte.

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