Vortrag auf dem Hof Entrup
Weniger kaufen und arbeiten

Altenberge -

Weniger kaufen, nur 20 Stunden pro Woche arbeiten, Alltagsgegenstände und Auto mit dem Nachbarn teilen, internationalen Handel reduzieren – der Wachstumskritiker und Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech provoziert mit seinen Thesen zur Postwachstumsökonomie. Am Freitag spricht er auf dem Gärtnerhof Entrup.

Donnerstag, 27.06.2013, 10:06 Uhr

Weniger kaufen, nur 20 Stunden pro Woche arbeiten, Alltagsgegenstände und Auto mit dem Nachbarn teilen, internationalen Handel reduzieren – der Wachstumskritiker und Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech provoziert mit seinen Thesen zur Postwachstumsökonomie. Auf Einladung der Initiative Entrup 119 wird Paech, außerplanmäßiger Professor der Universität Oldenburg, am nächsten Freitag (28. Juni) auf dem Gärtnerhof Entrup während eines Vortrags seine Vorschläge für eine neue Form des Wirtschaftens zur Diskussion stellen. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Angesichts von Klimawandel, schwindenden Ressourcen, zunehmender Umweltverschmutzung und entfesselter Finanzmärkte stellt der Volkswirt Paech die Frage: Was passiert nach dem Zusammenbruch eines Wirtschaftssystems, das auf permanentes Wachstum hin ausgerichtet ist? Antworten darauf gibt er mit der Theorie der Postwachstumsökonomie. Bei diesem Ansatz für ein alternatives Wirtschafts- und Lebensmodell wird ein permanentes Wirtschaftswachstum zu den Akten gelegt.

Stattdessen fordert der Ökonom Paech eine Abkehr vom Güterwohlstand. Umverteilung der Arbeit, die Stärkung regionaler Märkte, die drastische Reduzierung des Konsums, Minimierung des persönlichen CO2-Fußabdruckes zum Beispiel durch weniger oder gar keine Flugreisen sind nur einige der konkreten Vorschläge, die der kritische Volkswirt macht.

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