„Diese Ereignisse dürfen nie in Vergessenheit geraten“
KBW stellt Programm für das zweite Halbjahr vor

Altenberge -

Ein vielfältiges Programm mit Vorträgen und Kursen aus den Bereichen Kirche, Gesellschaft, Kreativität und Familie hat das Katholische Bildungswerk (KBW) Altenberge für das zweite Halbjahr zusammengestellt.

Dienstag, 03.09.2013, 15:09 Uhr

Edith Stein , der Holocaust-Überlebende Leslie Schwartz und Uganda stehen im Mittelpunkt der Abendreferate. Am 19. November wird Dr. Hubert Wolf, Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster , über einen 80 Jahre alten und vor zehn Jahren wiederentdeckten Brief der 1932 in Münster lehrenden jungen Dozentin Dr. Edith Stein an Papst Pius XI. sprechen und dabei die Rolle des Vatikans im Hinblick auf die Judenverfolgung beleuchten. „Diese Ereignisse dürfen nie in Vergessenheit geraten“, sagt der heute 83-jährige Leslie Schwartz, der abwechselnd in Münster und New York lebt. Er berichtet im September als Zeitzeuge über die „Hölle von Ausschwitz“, seine Rettung und den Verlust seiner Familie.

Pfarrer Rogers, der zur Zeit ein Sabbatjahr in der Pfarrgemeinde St. Johannes verbringt, erzählt im Oktober in einer Power-Point-Präsentation von der Situation in seinem Heimatland Uganda.

Der Literaturkurs beschäftigt sich unter der Leitung von Dr. Peter Haida ab dem 4. November mit dem Roman „Austerlitz“ von Winfried Georg Sebald. Es handelt sich um die schicksalhafte Lebensgeschichte eines geheimnisvollen Kunsthistorikers, die eng mit Bildern, Orten und Personen der europäischen Geschichte verbunden ist.

Am heutigen Mittwoch (4. September) beginnen die bekannten und im Programmheft näher beschriebenen Gesundheitskurse (Yoga, Funktions- und Seniorengymnastik) im Bürgerhaus, der Marynski-Stiftung und der Hauptschule. Die Altenberger Heilpädagogin Claudia Tönies führt am 16. November in die Welt der Klangmeditation und Isabelle und Hans-Peter Stemmer laden am 23. November zu einem „Tag des Innehaltens“ in den Benediktshof nach Handorf ein. Die mehrteiligen Elternkurse „Kess-Erziehen“ beginnen am 6. November mit dem „Abenteuer Pubertät“ und am 9. Oktober erläutert die Familienbildungs-Referentin Annette Brassler „was es bedeutet, Geschwisterkind zu sein“. Kurse zur Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik und Babymassage werden weiter laufend von den Hebammen Viktoria Borchard-Ott und Karin Rettinger angeboten.

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