Willi Schöpker hört auf
Kommunalwahl: FDP tritt nicht an

Altenberge -

Knatsch im FDP-Ortsverband: Offenbar aufgrund interner Querelen treten die Freidemokraten nicht zur Kommunalwahl an. „Es standen nicht mehr Inhalte im Vordergrund“, sagte der ehemalige Vorsitzende Willi Schöpker. Sein Nachfolger heißt Wim Heimbeck.

Samstag, 05.04.2014, 09:04 Uhr

Überraschung geglückt: Die FDP wird nicht zur Kommunalwahl am 25. Mai antreten. Dies gab Wim Heimbeck , neuer Erster Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. „Wir bedauern für unsere Wähler, dass es bei diesem Wahlgang in Altenberge nicht möglich sein wird, für die FDP zu stimmen“, so Heimbeck weiter.

Bereits im Februar dieses Jahres sei er zum Nachfolger von Willi Schöpker , langjähriger Ortsvereinsvorsitzender, gewählt worden. Schöpker wurde stellvertretender FDP-Vorsitzender.

Zusammen mit Dieter Wierling gehörte Schöpker in den vergangenen fünf Jahren dem Gemeinderat an. Immerhin erzielte die FDP bei der letzten Kommunalwahl 9,1 Prozent der Stimmen. Eine Wahlperiode zuvor, 2004, traten die Freidemokraten ebenfalls nicht zur Kommunalwahl an.

Ob es am Personal liegt? Dazu wollte sich Wim Heimbeck nicht äußern. „Weitere Details möchte ich noch nicht bekanntgeben.“ Nur so viel: „Der Ortsverband Altenberge will die Zeit ohne Ratsmandat nutzen, um sich neu aufzustellen“, kündigte Wim Heimbeck an.

Etwas auskunftsfreudiger zeigte sich derweil Willi Schöpker. Nach dem Parteitag habe die FDP alle Wahlkreise besetzen können. Dabei wurde Schöpker auf Platz eins der Reserveliste geführt. Doch zwischen dem alten und neuen FDP-Vorstand habe es „unüberbrückbare Differenzen“ gegeben. Anschließend hätten „nicht mehr „Inhalte im Vordergrund gestanden“, erklärte Willi Schöpker. Nun wolle er sich komplett aus der Kommunalpolitik verabschieden: „Ich möchte erst einmal Abstand gewinnen.“

Die FDP-Kreisvorsitzende Claudia Bögel findet die Entscheidung der Altenberger Freidemokraten „sehr, sehr schade“. Offenbar haben „innerparteiliche Differenzen“, so Bögel, dazu geführt, dass im Hügeldorf keine schlagkräftige Truppe zusammengestellt werden konnte. Besonders überrascht von dieser Entwicklung zeigte sich die Kreisvorsitzende im WN-Gespräch allerdings nicht: „Es gibt immer Ausfälle zu verkraften. Sonst sind wir aber gut aufgestellt.“

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