UWG verliert
CDU baut absolute Mehrheit aus

Altenberge -

Die CDU baut ihre absolute Mehrheit aus, auch SPD und Grüne legen zu. Lediglich die UWG verliert 2,1 Prozent. Freude bei Jochen Paus: Der Bürgermeister wurde mit großer Mehrzeit wiedergewählt.

Sonntag, 25.05.2014, 22:05 Uhr

Die CDU Altenberge verteidigt nicht nur ihre absolute Mehrheit, sie baut sie sogar noch aus: Auf 52,2 Prozent der Stimmen kommen die Christdemokraten und legen gegenüber der letzten Wahl um rund 2,3 Prozent zu. Und auch JOhcen Paus, alter und neuer Bürgermeister, darf sich über ein Spitzenresultat freuen: 79,4 Prozent der Stimmen vereinigt der 63-Jährige auf sich.

Fest steht: Durch den Wegfall der FDP haben auch die SPD und Grünen profitiert, die beide um fast fünf Prozent zulegen. Einziger Verlierer des Abends ist die UWG, die 2,1 Prozent einbüßen musste, aber immerhin noch bei 8,2 Prozent landete.

„Wir sind die klaren Gewinner“, freute sich der CDU-Vorsitzende Markus Tönsgerlemann . Bei Pommes, Bratwurst und kühlen Getränken feierten die CDU-Fans bei Bornemann. Die Mannschaft um Tönsgerlemann hatte „drei gute Gründe, um zu feiern“. Die absolute Mehrheit wurde ausgebaut, der Bürgermeister souverän wiedergewählt, und mit Bernd Baackmann zieht wieder ein Altenberger in den Kreistag ein.

Sowohl SPD als auch Grüne sehen das Ergebnis mit gemischten Gefühlen. „Wir haben es leider nicht geschafft, die absolute Mehrzeit zu knacken“, sagten unisono Willibert Steffens (SPD-Ortsvorsitzender) und Heinz Beckmann (Grünen-Sprecher). Immerhin haben beide Parteien jeweils einen Sitz zulegt und sind nun mit fünf Mitgliedern im Rat vertreten. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, fuhr Steffens fort und sieht einen „klaren Aufwärtstrend“. „Gute Oppositionspolitik ist jetzt gefragt.“ Immerhin schaffte die SPD den Sprung von 16,9 Prozent auf 21,1 Prozent.

Noch deutlicher der Aufwärtstrend der Grünen: Sie klettern von 13,7 auf 18,4 Prozent. Heinz Beckmann ärgerte sich trotz des guten Ergebnisses und blickte mit wenig Zuversicht in die neue Legislaturperiode: „Richtige Politik wird so kaum möglich sein.

Große Niedergeschlagenheit bei der UWG. „Wir sind total traurig“, kommentierte UWG-Vorsitzender Heribert Reer das Abschneiden der Wählergemeinschaft. „Wir wollten mehr bewegen und eine starke Opposition haben“, so Reer weiter. „Leider ist uns das nicht gelungen.“ Offenbar habe die UWG nicht davon profitiert, dass die FDP nicht angetreten ist.

Bürgermeister Jochen Paus sieht in dem Wahlergebnis „auch eine große Verpflichtung“. Die Entwicklung der Ortsmitte sei das große Ziel der nächsten Jahre – und „da wollen wir mit allen Bürger zusammenarbeiten“, ergänzte am Sonntagabend der Ortsunionsvorsitzende Markus Tönsgerlemann.

FDP-Wähler gibt es auch noch im Hügeldorf: Dies zeigt das Ergebnis der Europawahl: Allerdings reichte es hier für lediglich 3,6 Prozent – vor fünf Jahren kam die FDP noch auf stattliche 11,6 Prozent. Fast unverändert das Ergebnis der CDU: 46,2 Prozent – 1999 kamen die Christdemokraten auf 46,1 Prozent. Einen deutlichen Zugewinn gab es für die SPD: In Altenberge schaffte sie 25,1 Prozent und verbuchte ein Plus von 5,1 Prozent. Die Grünen dagegen verloren bei der Europawahl 1,2 Prozent und erreichten 13,9 Prozent.

 

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