Bufdi gesucht
Wer schließt die Lücke?

Altenberge -

Nur noch bis Ende Juli arbeite Bufdi Felix Hartmann im KoT-Jugendheim. Einen Nachfolger gibt es nicht. Bewerbungen sind willkommen.

Mittwoch, 01.07.2015, 20:07 Uhr

Ende Juli hört Felix Hartmann als Bufdi im Jugendheim auf. Doch noch steht ein Nachfolger nicht fest.
Ende Juli hört Felix Hartmann als Bufdi im Jugendheim auf. Doch noch steht ein Nachfolger nicht fest. Foto: mas

Wenn es nach Ulla Wilken , seit 1991 Leiterin des KoT-Jugendheimes geht, könnte es ganz schnell gehen – wenn sich der passende Bewerber meldet. Denn langsam wird Wilken etwas nervös: Noch gibt es keinen Nachfolger für Felix Hartmann , dem aktuellen Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), der sich Ende Juli aus Altenberge verabschiedet.

Ulla Wilken hofft aber noch, dass sich eine junge Frau oder ein junger Mann findet, der morgens dem Hausmeister der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist hilft und nachmittags das Jugendheim in Beschlag nimmt.

„Ich habe bislang eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht“, blickt Ulla Wilken zurück. Zunächst gab es die Zivildienstleistenden, die später von den Bufdis abgelöst wurden.

Gerade für junge Menschen, die noch auf der Suche nach dem „richtigen Weg sind“, so die Leiterin des KoT-Jugendheimes, „ist der Bundesfreiwilligendienst ideal.“ Viele Leute entdeckten erst bei ihrer Arbeit in Altenberge ihre sozial-pädagogische Ader, erzählt Wilken. Das ist bei Felix Hartmann nicht anders. Nach seinem Fachabi (Schwerpunkt Maschinenbau) suchte er eine Ausbildungsstelle im technischen Bereich. Doch daraus wurde nichts – und nun möchte Felix Hartmann, der aus Borghorst stammt, im sozial-pädagogischen Bereich Fuß fassen.

Für den neuen Bufdi wäre es von Vorteil, „wenn er etwas handwerkliches Geschick mitbringt“, beschreibt Ulla Wilken ein Kriterium. Das sei jedoch nicht ausschlaggebend. Genauso wichtig sei es, dass der Bufdi gerne auch mit Kindern und Ju gendliche zusammenarbeitet. Wilken: „Ein gewisses Interesse an der Jugendarbeit sollte vorhanden sein.“ Noch schöner sei es, wenn bereits Erfahrungen in diesem Bereich bestünden. Aber: „Das ist keine Voraussetzung“, betont Ulla Wilken.

Die Freiwilligen Sozialen Dienste ( FSD ) Bistum Münster gGmbH sind der katholische Träger für Freiwilligendienste im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster. Geschäftsführerin Angelika Frank rechnet in rund zwei Wochen mit „einer Welle von Bewerbungen“. Denn am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist für Studienplätze – anschließend werden die Zu- oder Absagen verschickt. Angelika Frank weiter: „Dann überlegen sich viele Leute doch noch, sich für den Freiwilligen Dienst zu bewerben.“

In den vergangenen zehn Jahr haben die FSD über 5000 Freiwillige begleitet, berichtet die Geschäftsführerin. Und was hat sich in den Jahren verändert? „Die Motive sind vielfältiger geworden“, sagt Angelika Frank. Einige suchen „Orientierung“, andere haben bereits konkrete Ziele vor Augen, und möchten später im sozialen Bereich arbeiten.

Zum Thema

Wer sich für eine Bufdi-Stelle im KoT-Jugendheim interessiert, kann sich mit Ulla Wilken unter Telefon 0 25 05/94 95 73 in Verbindung setzen.

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