Laufen für den guten Zweck
Bildung der Schlüssel zum Erfolg

Altenberge -

Am Samstag (29. August) startet die siebte Auflage des Altenberger Berglaufs. Beginn ist um 13.30 Uhr mit den Kinderläufen. Erstmals können Läufer und Zuschauer für drei Projekte spenden, für die sich seit vielen Jahren Altenberger einsetzen. Dazu gehört auch der Freundes- und Förderkreis Pater Joy.

Freitag, 28.08.2015, 20:08 Uhr

Am heutigen Samstag (29. August) findet der 7. Altenberger Berglauf statt. In diesem Jahr warten die Organisatoren mit einer besonderen Aktion auf – den „Drei-Kontinente-Spendenlauf“. Das Motto lautet „Laufen für sich, für Altenberge – laufen für die Welt, für soziale Projekte“. In einer Serie stellen die WN die drei Aktionen, die unterstützt werden, vor. Der Freundes- und Förderkreis „Pater Joy FIDESIndia“ wurde 2013 ins Leben gerufen.

„Alle Spenden gehen zu 100 Prozent nach Indien “, sagen Edith und Rolf Lindemann , die sich für die Projekte von Pater Joy einsetzen. Unterstützt wird das sogenannte Kinderdorf „NEST“ in der Nähe von Bangalore, in dem Waisen, Halbwaisen sowie bedürftige Kinder und Jugendliche leben.

Doch wie kam der Kontakt nach Indien zustande? Pater Joy Vazhapillil war von 2000 bis 2009 Kaplan in St. Johannes Baptist und arbeitete anschließend vier Jahre in Freckenhorst. Der Kontakt ist nie abgebrochen. Kein Wunder. Der Pater „war sehr beliebt“, blickt Edith Lindemann zurück. Und als Pater Joy 2013 von seinem Orden nach Indien zurückgeholt und zum Direktor der „FIDESIndia Society“ ernannt wurde, war vielen klar, dass dort Unterstützung notwendig und sinnvoll ist. „Die Gesellschaft setzt sich für Arme, Bedürftige und Benachteiligte in den Dörfern und städtischen Slums ein“, so Edith Lindemann.

Im Kinderdorf „NEST“ erhalten die Kinder ein neues Zuhause und bekommen die Möglichkeit, die Schule zu besuchen, eine Ausbildung zu absolvieren oder zu studieren. 55 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis 15 Jahren leben dort. Ziel ist es, etwa 120 Kindern ein Zuhause zu bieten. „Dabei steht die Bedürftigkeit im Vordergrund“, sagen Rolf und Edith Lindemann. „Die Konfession spielt keine Rolle.“ Neben der Schulausbildung werden musikalische Neigungen besonders gefördert, berichtet Edith Lindemann.

Das Altenberger Ehepaar gehörte mit einigen weiteren Mitgliedern des Freundes- und Förderkreises zu einer Gruppe, die das Kinderdorf in Indien besuchte. „Es wird alles, was möglich ist, für die Kinder und Jugendlichen getan, um ihnen ein liebevolles Zuhause zu bieten“, erzählt Edith Lindemann. „Doch dabei entstehen hohe Kosten, die nur durch Spenden gedeckt werden können, da es keine staatliche Unterstützung gibt.“

Dank der Spenden konnten in diesem Jahr zwei Brunnen gebohrt werden. Auch die Schule, die es inzwischen im „NEST“ gibt, wurde durch Spenden finanziert. Doch schon bald soll nach Auskunft von Edith Lindemann eine weitere Schule für 120 Kinder gebaut werden, sodass sie auch von Mädchen und Jungen aus der Umgebung besucht werden kann.

Engagieren kann sich jeder, sei es durch Spenden oder vor Ort: Derzeit arbeitet eine junge Frau aus Münster im „NEST“. Edith Lindemann: „Pater Joy würde sich sicher freuen, wenn auch aus Altenberge einmal jemand ein Freiwilliges Soziales Jahr im NEST absolvieren würde.“

 

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3472747?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F4849269%2F4849274%2F
Ex-Parteisprecher machen Grünen-Fraktion Druck
Die stillgelegte Baustelle am Hansaring: Die fast fertige Tiefgarage ist punktgenau beschwert worden, um ein Auftreiben des Baus durch das Grundwasser zu vermeiden, wie es vonseiten der Bauherren heißt.
Nachrichten-Ticker