Volksbank-Cup des TuS
600 helfende Hände

Altenberge -

Ohne ehrenamtlichen Einsatz läuft nichts – das ist bei vielen Veranstaltungen so und erst recht beim großen Volksbank-Cup des TuS Altenberge. Über 300 Personen trugen zum Gelingen der zehnten Auflage der Jugendfußballtage rund um den Sportpark „Großer Berg“ bei.

Dienstag, 17.05.2016, 15:05 Uhr

Die dunklen Wolken verschonten den TuS. Abgesehen von kurzen Regenschauern blieb es trocken. Das freute auch Nadine Steingrefer, Detlef Brameier und Tobias Hundehege (kl. Foto, v.l.) vom Helfer-Team.
Die dunklen Wolken verschonten den TuS. Abgesehen von kurzen Regenschauern blieb es trocken. Das freute auch Nadine Steingrefer, Detlef Brameier und Tobias Hundehege (kl. Foto, v.l.) vom Helfer-Team. Foto: Jan Gudorf

Welch großen Stellenwert der Jugendfußball beim TuS Altenberge genießt, wird alljährlich über Pfingsten deutlich. Wenn sich Tausende Kicker aus der näheren und weiteren Umgebung auf den Weg zum Sportpark „Großer Berg“ machen, bedeutet dies für die Organisatoren des Volksbank-Cups eine enorme logistische Herausforderung.

Turnierleitung, Organisation, Schiedsrichter, Verpflegung, Unterkunft, Auf- und Abbau – rund 300 Personen trugen zum Gelingen der zehnten Ausgabe der Jugendfußballtage bei, schätzt Michael Matthoff . „Es geht nur als Team“, betont der Mitbegründer des Turniers, der auch heute noch an der Planung und Durchführung beteiligt ist.

Als fester Bestandteil dieses Teams ist Tobias Hundehege unter anderem für die Spielpläne zuständig. „Er ist unser Spezialist für den Katastrophenfall“, kann sich Turnierleiter Stephan Kramer auf Hundeheges Lösungskompetenz verlassen. Sollten Mannschaften kurzfristig absagen oder nicht erscheinen, strickt Hundehege blitzschnell Ersatzspielpläne, die jedem Team zwischen den Spielen genügend lange Pausen zugestehen.

Ebenfalls unentbehrlich ist Nadine Steingrefer. Als Verantwortliche für die vielen Verpflegungsstände ist sie „morgens die Erste, die hier ankommt, um dem Organisationsteam pünktlich um acht Uhr den Kaffee zu servieren“, weiß Kramer Steingrefers Dienste sehr zu schätzen.

Voraussetzung für die Durchführung eines solch ambitionierten Projektes ist die entsprechende Infrastruktur. „Wenn die Gäste hier auf die Anlage kommen, fällt ihnen erstmal die Kinnlade herunter“, blickt Matthoff nicht ohne Stolz auf das Sportzentrum mit seinen vier Plätzen, um im gleichen Atemzug einen Dank an Platzwart Norbert Heithaus zu richten. Ein ebenso arbeitsreiches Wochenende erlebte Detlef Brameier, der die vielen Übernachtungsgäste betreute.

Hinzu kam ein buntes Rahmenprogramm, das unter anderem eine Hüpfburg, einen Fan-Shop und eine Tombola umfasste. Alles im Sinne der Gastfreundschaft: „Wir wollen unseren Besuchern etwas Gutes tun, ohne dabei einen kommerziellen Gedanken im Hinterkopf zu haben.“

Ein Betreuerabend am Sonntag diente als Dankeschön für alle ehrenamtlichen Helfer, die trotz der niedrigen Temperaturen zahlreich erschienen. Um auch im kommenden Jahr ein erfolgreiches Turnier auf die Beine zu stellen, beginnt die Vorbereitung bereits im August.

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