Skateranlage
Das i-Tüpfelchen fehlt noch

Altenberge -

Nun fehlt nur noch eine neue Skateranlage auf dem Multifunktionsplatz, sagte Jugendheimleiterin Ulla Wilken, als sie jetzt Bilanz zog.

Mittwoch, 01.06.2016, 20:06 Uhr

Neue robuste Sitzgelegenheiten sind auf dem Multifunktionsplatz entstanden. Nun soll noch eine neue kleine Skateranlage folgen.
Neue robuste Sitzgelegenheiten sind auf dem Multifunktionsplatz entstanden. Nun soll noch eine neue kleine Skateranlage folgen. Foto: mas

Ulla Wilken , Leiterin des KOT-Jugendheims, war zufrieden – und das zu Recht: Schließlich hat sie federführend bei der Neugestaltung des Multifunktionsplatzes (MFP) Regie geführt. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder überlegt, wie der MFP für Jugendliche attraktiver gestaltet werden kann. Und im vergangenen Jahr ist das „Mammut-Projekt“, so Ulla Wilken, einen ganz weiten Schritt vorangekommen. Schließlich wurden unter anderem ein Grillplatz und Bänke in Zusammenarbeit mit zahlreichen Jugendlichen fertiggestellt.

Doch damit nicht genug, das i-Tüpfelchen fehlt noch: „Nun müssen wir die Skater-Anlage auf den neuesten Stand bringen“, wünschte sich Ulla Wilken, als sie in den jüngsten Sitzung des Schul-, Sport-, Kultur und Sozialausschusses auf das letzte Mosaik-Steinchen zur endgültigen Attraktivitätssteigerung des MFP blickte. Ein erster Kostenvoranschlag liegt bei rund 11 000 Euro. Nun muss die Finanzierung gestemmt werden. 4000 Euro hat bereits das Kreisjugendamt bewilligt. Weitere 2000 Euro schießt die Behörde zu, wenn im Gegenzug der Antragsteller 2000 Euro selbst aufbringt. Erste Spenden wurde bereits gesammelt. Außerdem gewährt die Gemeinde einen Zuschuss (1500 Euro plus 500 Euro aus dem Kulturfonds). Derzeit beträgt der Kontostand rund 8800 Euro. Weitere Sponsoren können sich jederzeit bei Ulla Wilken oder in der Gemeindeverwaltung melden.

Ulla Wilken hofft, rasch das restliche Geld zusammenzubekommen, sodass noch im Sommer mit dem Bau der Skateranalage begonnen werden kann. Geplant ist eine „Quarterpipe“.

Sofa und Sitzbank aus Beton, Grillplatz mit Sitzgelegenheit, neue Markierung für die Basketballfelder und Picknickbänke – das Bild des MFP hat sich in 2015 gravierend verändert. Um dieses Vorhaben umzusetzen, war großes ehrenamtliches Engagement erforderlich. In Zahlen ausgedrückt: 25 Jugendliche arbeiteten an 22 Terminen – dabei kamen 222 Stunden zusammen, so Ulla Wilken. Zudem standen von der Gemeinde Ingrid Menden , Andreas Subelack und Freddi Splitthoff mit Rat und Tat zur Seite.

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