Realitätsnahe Einsätze
Mit Teamgeist und Flexibilität

Altenberge -

Der Nachwuchs der Feuerwehr Altenberge war am Wochenende gefordert Im Rahmen ihres Berufsfeuerwehrtages übten sie praxisgerecht verschiedene Szenarien wie Personensuche, Brandbekämfpung oder Verhalten am Unfallort. Wichtig dabei Teamgeist und Flexibilität.

Montag, 11.07.2016, 16:07 Uhr

24 Stunden lang übte der Nachwuchs der Feuerwehr Altenberge realitätsnahe Einsätze wie Personensuche im Wald, Verhalten beim Verkehrsunfall, Öl auf einem Gewässer oder das Löschen eines Brandes (kleines Bild).
24 Stunden lang übte der Nachwuchs der Feuerwehr Altenberge realitätsnahe Einsätze wie Personensuche im Wald, Verhalten beim Verkehrsunfall, Öl auf einem Gewässer oder das Löschen eines Brandes (kleines Bild). Foto: Jens Keblat

Blaulicht an und Wasser marsch: die Jugendfeuerwehr veranstaltete jetzt einen Berufsfeuerwehrtag . Dazu traf sich der Nachwuchs der Blauröcke für 24 Stunden im Feuergerätehaus und absolvierte verschiedene Übungseinsätze.

Ein Verkehrsunfall, Öl auf dem Gewässer, Brand einer Garage und eine Personensuche in einem Waldgebiet, immer wieder rückten die jungen Brandschützer am Freitag und Samstag mit ihren Betreuern von der Aktiven Wehr zu fiktiven Einsätzen im Gemeindegebiet aus.

Insgesamt 13 der zurzeit 20 Mädchen und Jungen kamen am Berufsfeuerwehrtag zusammen und besetzten ein Lösch- und ein Tanklöschfahrzeug.

„Bei den Übungen kommt es während dieser 24 Stunden nicht so sehr auf Schnelligkeit und Genauigkeit an“, sagte Markus Engelke , Jugendfeuerwehrwart der Wehr. Vielmehr gehe es darum, die Kameradschaft zu pflegen, sowie Teamgeist und Improvisationsgeist zu stärken. „Es wird gemeinsam gegrillt, gefrühstückt und alle ruhen gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus“, erklärte der Jugendfeuerwehrwart. Das sorge für ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und schaffe Identifikation mit der Wehr.

Insgesamt vier Betreuer sind aktuell für die 20 Jugendlichen zuständig und stehen als Ansprechpartner und Ausbilder stets parat. Rund 20 Stunden Planung haben sie in diese 24-Stunden-Übung investiert. „Bis zu zehn Kameraden der aktiven Wehr unterstützen uns etwa bei einer nächtlichen Personensuche im Wald, wo wir mit analogen Funkgeräten die Einsatzstellenkommunikation üben wollen. Auch bei den anderen Übungsobjekten haben uns Feuerwehrangehörige geholfen und dafür gesorgt, dass wir immer realitätsnah üben können.“

Ebenfalls wichtig für das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr : „Bei dem Einsatz Öl auf Gewässer müssen die Jugendlichen einen Staudamm auf der Aa errichten, allerdings mit Hilfsmitteln, die sie vor Ort in der Natur vorfinden“, machte Engelke deutlich.

Die Altenberger Jugendfeuerwehr gibt es seit 1975. Mit solchen Aktionstagen gelingt es der Wehr, in ausreichender Menge Nachwuchs zu gewinnen. Vor drei Jahren waren es nur zwölf Mitglieder, heute sind es 20. Ziel ist es eine 25-köpfige Truppe zusammen zu bekommen, ist Engelke optimistisch. „In diesem Jahr wechseln acht in die aktive Wehr. Bis Dezember wollen wir es auf mindestens 21 Mitglieder schaffen“, so Engelke. Nur so gelingt es, die Versetzungen in die Alters- und Ehrenabteilung der Wehr zu kompensieren.

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