Krüselplatz
Mit Sandstein aus Tecklenburg

Altenberge -

Viele Altenberger nahmen an der Einsegnung der Wegekapelle Zurhold an der Krüsellinde teil.

Dienstag, 16.08.2016, 19:08 Uhr

Zahlreiche Altenberger kamen an die Krüsellinde, um an der Einsegnung der Wegekapelle teilzunehmen. Dabei waren unter anderem (v.r.) Werner Witte vom Heimatverein, Bürgermeister Jochen Paus und die Pfarrer Heinz Erdbürger und Ulf Schlien teil.
Zahlreiche Altenberger kamen an die Krüsellinde, um an der Einsegnung der Wegekapelle teilzunehmen. Dabei waren unter anderem (v.r.) Werner Witte vom Heimatverein, Bürgermeister Jochen Paus und die Pfarrer Heinz Erdbürger und Ulf Schlien teil. Foto: ter

„Ich bin überwältigt, wie viele Menschen heute gekommen sind!“, freute sich Bürgermeister Jochen Paus am Montagabend. Der neu gestaltete Platz rund um die Krüsellinde mit der Wegekapelle vom Gelände der Familie Zurhold war Treffpunkt für zahlreiche Altenberger, die an der Einsegnung der umgesetzten und renovierten Kapelle teilnahmen.

„Alle haben an einem Strang gezogen“, betonte Paus. Er bedankte sich noch einmal bei den Rats- und Ausschussmitgliedern, die bei der Planung des Baugebietes Krüsellinde am Durchstich zum Alten Münsterweg festgehalten hatten und somit die Basis für die jetzige Gestaltung legten. Auch die Idee von Bernadette Kohnke, der Wegekapelle einen neuen, würdigen Ort zu geben, lobte Paus. Viel ehrenamtliche Arbeit ist in das Projekt geflossen.

Mit Tieflader und Autokran wurde die kleine Kapelle aus der Bauerschaft Entrup in das Dorf geschafft, schilderte Paus. Er dankte vor allen Dingen für die hochwertigen Hand- und Spanndienste, die zahlreiche Gemeindemitglieder geleistet haben. „Wir haben auch Sponsoren gehabt, die unter anderem neuen Sandstein aus Tecklenburg bezahlt haben“, stellte Paus heraus. Dach, Tor, Beleuchtung, Verglasung – überall wurde fachgerecht erneuert. „Und dann hat auch noch Rita Budde aus ihrem Sandsteinfundus die Madonna zur Verfügung gestellt“, freute sich Paus. Die alte Holzmadonna ist bei der Familie Zurhold geblieben.

Werner Witte vom Heimatverein schilderte die Geschichte der Wegekapelle und beschrieb, was in die Zeitkapsel gelegt wurde, die in der Kapelle eingemauert ist. Den kirchlichen Segen spendeten Pfarrer Heinz Erdbürger und Pfarrer Ulf Schlien in einer kleinen Andacht. „Dass heute Maria Himmelfahrt ist, passt ganz gut“, meinte Erdbürger. Er dankte allen, die sich die Mühe gemacht haben, einen Ort zu schaffen, an dem man Gott und der Gottesmutter nahe kommen kann. Schlien zitierte aus dem Epheserbrief, der von Gottes Hausgenossen spricht.

Musikalisch gestaltete der Feuerwehrmusikzug Altenberge die Einsegnung. Jörg Rausmann, Vorsitzender der Krüselgemeinschaft, lud anschließend zu einem Grillfest ein. Dazu hatte die Gemeinde die Würstchen spendiert und eine Firma aus Uelsen, die den Platz neu gestaltet hat, sorgte für Getränke.

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