Zu langsam
„Glasfaser Technik der Zukunft“

Altenberge -

Das Internet auf dem Land ist zu langsam. Mit dem Thema Breitband befasste sich die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik.

Mittwoch, 23.11.2016, 19:11 Uhr

Zahlreiche Altenberger kamen ins Bürgerhaus, um sich über die das Thema Breitbandausbau zu informieren.
Zahlreiche Altenberger kamen ins Bürgerhaus, um sich über die das Thema Breitbandausbau zu informieren. Foto: ter

Glasfaser ist die Technik der Zukunft“, waren sich alle einig. Der SPD-Ortsverein hatte am Dienstagabend zu einer Veranstaltung in das Bürgerhaus eingeladen, bei der die Unterschiede zwischen den verschiedenen Übertragungstechniken mit Vor- und Nachteilen vorgestellt wurden. Auch die Möglichkeiten der Förderung für Gemeinden, die sich mit einem Glasfasernetz versorgen wollen, wurden erläutert.

Fraktionsvorsitzende Ulrike Reifig begrüßte die interessierten Bürger. Als Referenten waren Andreas Sievert, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Steinfurt , Ingmar Ebhardt von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt, Winfried Pohlmann, Bürgermeister von Hopsten , und Philipp Neuhaus von der Bürgerinitiative Krüselblick anwesend.

„Das Internet auf dem Land ist viel zu langsam“, stellte Reifig in den Raum und wurde von den Anwesenden mit heftigem Kopfnicken bestätigt. Es gehöre zur Daseinsvorsorge, dass der Datentransfer über Glasfasernetze ausgebaut werde, betonte Reifig.

„Die Dateien, die verschickt werden, werden immer größer“, erläuterte Neuhaus die Lage. Homeoffice, Gesundheitspflege, TV übers Internet, Gemeinschaftsanschlüsse (etwa in Cafés) und Gewerbeanschlüsse – alle diese Bereiche benötigen deutlich mehr Geschwindigkeit.

Ebhardt verglich die Vectoringtechnik, bei der Glasfaser nur bis zum Hauptverteilerkasten geht und dann weiter Kupferkabel verwendet wird mit Glasfasertechnik, bei der mit Lichtwellen ohne Übertragungsverluste „Fiber to the home“ FTTH die Technik der Zukunft sei. Da die Förderungen durch Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent nicht ganz einfach zu beantragen sind, gibt es inzwischen eine Förderungsberatung.

Die Zuhörer interessierte, wie lange es denn dauern würde, käme nun die Entscheidung, ein Glasfasernetz im Außenbereich aufzubauen. Da sahen die Referenten einen Zeitraum von Ende 2018 bis Anfang 2019 als realistisch an.

Hopstens Bürgermeister Pohlmann wies darauf hin, dass das Thema Glasfaser „Bürgermeistersache“ sei.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4454292?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F4849256%2F4849258%2F
Starker Anstieg der Mäusepopulation im Münsterland
Rötelmäuse wie diese übertragen das Hantavirus.
Nachrichten-Ticker