Versammlung der Grünen
Karl Reinke ist neuer Sprecher

Altenberge -

Das CDU-Verkehrskonzept sei ein „hilfloses Chaos“, sagte Werner Schneider, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat. Neben einem Einblick in die Kommunalpolitik erhielten die Mitglieder auch Informationen über die Friedens- und Sicherheitspolitik der Grünen durch Winnie Nachtwei.

Sonntag, 12.02.2017, 15:02 Uhr

Besuch in Altenberge: Winni Nachtwei (r.) beglückwünschte den neuen Vorsitzenden Karl Reinke (Mitte).
Besuch in Altenberge: Winni Nachtwei (r.) beglückwünschte den neuen Vorsitzenden Karl Reinke (Mitte). Foto: Terstegge

Zuerst die Mitgliederversammlung und dann das Grünkohlessen – dazu hatte am Freitag die Ortsgruppe der Grünen eingeladen. Nach neun Jahren mit dem Vorsitzenden Heinz Beckmann haben die Mitglieder dabei einen neuen Sprecher gewählt. Karl Reinke übernimmt diese Funktion. Darüber hinaus übernimmt Wilhelm Conrads das Amt des Kassierers. Beisitzer sind Susanne Strasser, Wigbert Stermann, Thomas Weide und Paul Winz .

In seinem Jahresbericht schilderte der bisherige Sprecher, Heinz Beckmann, die Ereignisse in 2016. Ein Highlight sei der Besuch von Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen im Bundestag , bei der Gärtnerinitiative 119 in Entrup gewesen, so Beckmann. Aber auch der Besuch bei der Firma Weßling habe beeindruckt. Im Sommer hatte die Ortsgruppe zu einer Diskussion über Biodiversität und Ackerrandstreifen eingeladen. „Zurzeit ist das Katasteramt des Kreises dabei, eine kreisweite Zusammenstellung der Flächen anzufertigen“, so Beckmann.

Werner Schneider , Fraktionsvorsitzender im Rat, berichtete aus der Gemeinde. Die Rückgewinnung von Ackerrandstreifen, Vergabe von Gewerbegrundstücken, sozialer Wohnungsbau und das Verkehrskonzept im Ort waren Themen.

So müsse man auch mal bei der Vergabe von Gewerbegrundstücken Bewerber ablehnen, betonte Schneider. „Wenn wir nicht entschleunigen, verbauen wir unseren Kindern die Zukunft. Dann sind die Flächen weg“, mahnte Schneider.

Das Verkehrskonzept der CDU für den Ort beschrieb er mit den Worten „hilfloses Chaos“. „Wir werden darauf achten, dass kein Verkehr durch die Wohngebiete abgeleitet wird“, versprach Schneider. Beim Nutzungskonzept für die Johannesschule forderte er eine echte Bürgerbeteiligung. Daher werde man auch dem Projekt „Stenings Scheune“ nicht zustimmen. Es fehle ein Gesamtkonzept.

Einen besonderen Gast konnte der Ortsverband beim Grünkohl noch begrüßen. Winnie Nachtwei, Experte für Friedens- und Sicherheitspolitik der Grünen, sprach über die aktuelle Lage zur Friedensförderung und Abrüstung.

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