Neuer Kunstrasenplatz
Balsam für die Knochen

Altenberge -

Die Fußballer des TuS werden sich freuen: Der „Kunstrasenplatz 2“ wird komplett erneuert. Voraussichtlich nach dem Pfingstturnier, auf jeden Fall in der spielfreien Zeit, rückt eine noch zu beauftragende Fachfirma an, um das neue „Geläuf“ anzulegen.

Mittwoch, 15.02.2017, 06:02 Uhr

Der „Kunstrasenplatz 2“ ist in keinem guten Zustand. Christina Matthoff (TuS-Geschäftsführerin) und Klaus Wollschläger (stellvertretender TuS-Schatzmeister) deuten auf die geringe Halmhöhe hin.
Der „Kunstrasenplatz 2“ ist in keinem guten Zustand. Christina Matthoff (TuS-Geschäftsführerin) und Klaus Wollschläger (stellvertretender TuS-Schatzmeister) deuten auf die geringe Halmhöhe hin. Foto: mas

Die Fußballer des TuS werden sich freuen: Der „ Kunstrasenplatz 2“ wird komplett erneuert. Voraussichtlich nach dem Pfingstturnier, auf jeden Fall in der spielfreien Zeit, rückt eine noch zu beauftragende Fachfirma an, um das neue „ Geläuf “ anzulegen. 16 Jahre hielt der Kunstrasen den Belastungen der Kicker Stand. Das ist ein normaler Wert. Doch mittlerweile sind die Abnutzungserscheinungen so gewaltig, dass die Verletzungsgefahr zu groß ist. „Der Zustand des Platzes ist gesundheitsgefährdend“, sagten gestern Morgen Christina Matthoff , TuS-Geschäftsführerin, und Klaus Wollschläger , stellvertretender Schatzmeister des TuS, vor Ort.

Ein von der Gemeinde beauftragter Gutachter em­pfiehlt die „vollständige Erneuerung des Kunststoffbelages“ und ermittelte die Kosten dafür auf etwa 269 000 Euro. Sowohl die Mitglieder des Bau- und Planungs-, als auch die des Hauptausschusses signalisierten in ihren Sitzungen grünes Licht. Finanziell bedeutet das: Insgesamt übernimmt die Gemeinde 240 000 Euro, die sie in zwei Raten über je 120 000 Euro in 2018 und 2019 dem TuS erstattet. Da der Platz bereits im Sommer neu angelegt werden soll, übernimmt der Sportverein die Vorfinanzierung. Des Weiteren wird der TuS mit der Durchführung des Projektes beauftragt. „In Kürze werden wir einen entsprechenden Bauausschuss im TuS bilden“, kündigte Klaus Wollschläger an. Ebenso wurde beim Bau der Soccerhalle und des zweiten Kunstrasenplatzes verfahren.

Die über 240 000 Euro hinausgehenden Finanzmittel werden durch Eigenmittel des TuS aufgebracht.

Die Halmlänge des Kunststoffrasenplatzes beträgt derzeit noch zwischen 1 etwa 2,5 Zentimeter, es sollten jedoch mindesten 4,5 Zentimeter sein. An einigen Stellen wurde er bereits ausgebessert. Insbesondere der Strafraumbereich ist stark abgenutzt. „Die übliche Lebensdauer eines derartigen Belages beträgt 15 Jahre“, ist dem Gutachten zu entnehmen. Sie sei in diesem Jahr bereits um zwei Jahre überschritten.

Die Mitglieder des Hauptausschusses hatten am Montagabend keine Bedenken, die Gelder in den nächsten beiden Jahren im Haushalt der Gemeinde einzustellen. „Der Platz muss in Ordnung sein“, meinte Helma Reer (UWG). „Da gibt es keine Diskussion.“ Ulrike Reifig ( SPD ) sieht ebenso „die Notwendigkeit, hier tätig zu werden“. Matthias Große Wiedemann (CDU) betonte, dass „wir in die Freizeitstruktur investieren müssen“. Er machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass man „froh sein kann, dass wir uns so etwas leisten können“.

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