Gelungene Premiere
Ein makelloser Auftritt

Altenberge/Nordwalde -

Erstmals traten der MGV Rheingold aus Nordwalde und die „Böhmischen Drei-Zehn“ aus Altenberge zusammen auf. Fazit: Premiere gelungen.

Sonntag, 09.04.2017, 18:04 Uhr

Gelungene Premiere: Zum ersten Mal gaben der MGV Rheingold und „Die Böhmischen Drei-Zehn“ ein gemeinsames Konzert, das am Samstagabend im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule stattfand.
Gelungene Premiere: Zum ersten Mal gaben der MGV Rheingold und „Die Böhmischen Drei-Zehn“ ein gemeinsames Konzert, das am Samstagabend im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule stattfand.

Draußen ein goldener Himmel im Sonnenuntergang, drinnen die „Goldenen Instrumente“ der Musikanten. Nordwalde erlebte am vergangenen Samstagabend ein farbenprächtiges Schauspiel. Und das in Klangfarben selten gehörter Brillanz. Denn das große Frühlingskonzert des MGV „Rheingold“, ergänzt um die Altenberger „Show-Band“ „Die Böhmischen Drei-Zehn“, hielt sich genau an den versprochenen Themenreigen „Böhmen, Berge, Blasmusik und Gesang“. Mit Melodien, die seit dem unvergessenen Ernst Mosch mit seinen Egerländern die romantische Musikwelt mit ihren Millionen Fans begeistern.

Logisch, dass die Aula rappelvoll war. Mit dabei MdL Christina Schulze Föcking mit Mann, Vizebürgermeister Ewald Pölking und Pfarrer Ulrich Schulze Eistrup – plus einer Reihe Schwestern vom Mutterhaus.

MGV-Vorsitzender Reinhold Kortebrock freute sich über das große Interesse. Schließlich weiß er selbst, dass auch die Schar seiner Sänger dringend Nachwuchs benötigt. Vor allem in den Bässen. Probleme, die Ralf Heinisch von den „Böhmischen Drei-Zehn“ nicht kennt. Im Gegenteil: Am Samstagabend kam er gleich mit 15 statt 13 Bläsern. Wobei allerdings die „Spuckhölzer“ (Klarinetten) gegen das viele „Blech“ im Grunde chancenlos gewesen wären, hätte sie nicht Manni Huesmann, der heimliche „Chef im Ring“ für Disziplin sorgte. Die bekannt fröhliche Künstlerschar (nicht Musiker stammen aus Altenberge ) kamen wie immer in Egerländer Traditionslook. Dazu kommentierte Ralf Heinisch schmunzelnd – begleitet von Gelächter und Beifall – in Richtung von Schulze Föcking: „Sollten Ihnen unsere roten Westen missfallen, können wir die auch wenden.“

An der Musik war nichts zu mäkeln. Der junge MGV-Dirigent Michael Austenfeld hatte seine Sänger ein ganzes Jahr über auf diesen Abend getrimmt. Vom „Fröhlichen Wanderlieder-Potpourri“ bis zum passenden Udo Jürgens-Hit, in dem es heißt: „Ihr werdet Euch noch wundern, wenn ich erst Rentner bin. Sobald der Stress vorbei ist, dann lang ich nämlich hin. . .“

Die prächtige Stimmung riss nicht mehr ab. Tosender Beifall beim Trompetensolo und den „Mitternachtstränen“. Euphorie begleitete auch die „Löffelpolka“ von Drummer Manni Huesmann. Geradezu enthusiastisch die Atmosphäre, als beide – der MGV gemeinsam mit den Musikanten – „Wir sind die Kinder von der Eger“ und „Mondschein an der Eger“ intonierten. Oder: „Es ist so schön, ein Musikant zu sein.“ Da war es leicht zu verstehen, dass sich die Menschen zunickten und strahlten, da alle den Text noch kannten, in dem es heißt: „Zeig mir den Platz an der Sonne, wo alle Menschen sich versteh‘n...“

An diesem Samstag, in dieser traumhaften Sommernacht, verstanden sich alle.

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