Neues Bauprojekt
Projekt überzeugt

Altenberge -

Am Fuße des Bahnhofshügels soll ein öffentliche gefördertes Wohnbauprojekt entstehen. Ein gleiches Mehrfamilienhaus wurde bereits in Rheine von der dortigen Wohnungsgesellschaft errichtet. Die Kosten für das Gebäude in Altenberge belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro.

Dienstag, 25.04.2017, 18:04 Uhr

Dieses Mehrfamilienhaus wurde in Rheine im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus errichtet. Ein baugleiches Gebäude soll am Bahnhofshügel in Altenberge gebaut werden. Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses informierten sich am Montag vor Ort.
Dieses Mehrfamilienhaus wurde in Rheine im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus errichtet. Ein baugleiches Gebäude soll am Bahnhofshügel in Altenberge gebaut werden. Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses informierten sich am Montag vor Ort. Foto: mas

Wer bei öffentlich gefördertem Wohnungsbau an wenig ansehnliche und von der Architektur nicht ansprechende Gebäude denkt, der sollte sich einmal auf den Weg nach Rheine machen: An der Bühnertstraße sind in den vergangenen Jahren mehrere Häuser von der Wohnungsgesellschaft Rheine errichtet worden, die alle die Kriterien des „sozialen Wohnungsbaus“ erfüllen. Am Montagnachmittag machten sich Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses nach Rheine auf, um sich ein Bild von den Gebäuden zu machen. Fazit: Die Kommunalpolitiker waren beeindruckt – sowohl von der Optik, als auch vom Zuschnitt der 47 bis 61 Quadratmeter großen Wohnungen. Das Mehrfamilienhaus an der Bühnertstraße 110 soll nun als Grundlage für die Errichtung eines Gebäudes am Fußes des Bahnhofshügels dienen, beschloss der Bauausschuss am Montagabend.

„Es ist eine städtebaulich attraktive Lösung“, sagte Bürgermeister Jochen Paus nach der Besichtigung in Rheine. Und da am Bahnhofshügel eine ähnliche Eck-Situation vorliege, könnte der Architekt die Baupläne „aus der Schublade holen“, so Paus. Gespräche habe es bereits gegeben – und von Seiten des Architekten grünes Licht gegeben. „Das spart auch einiges an Geld“, erläuterte Paus. Bei einen „gedoppelten Haus“ falle das Architektenhonorar deutlich geringer aus. Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten belaufen sich die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro, sagte Paus. Der Tilgungsnachlasse nach den Wohnraumförderbestimmungen beträgt maximal 25 Prozent.

Alle Parteien stimmten dem Vorhaben zu, am Fuße des Bahnhofshügels ein Mehrfamilienhaus zu. Grundlage soll das Gebäude in Rheine, Bühnertstraße 110, sein. Wenn auch die Mitglieder des Gemeinderates am 15. Mai (Montag) ihre Zustimmung geben, kann voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden, kündigte Jochen Paus an.

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